Roadtrip durch die USA – Route von Key West nach New York City

Die USA gelten nicht ohne Grund als Land der unbegrenzten Möglichkeiten und als ultimatives Sehnsuchtsziel für Roadtrip-Fans. Die Freiheit, das Land unabhängig und nach eigenen Vorlieben zu entdecken, macht den Reiz aus. Eine der spektakulärsten Routen führt dabei einmal die gesamte Ostküste hinauf: Von Key West nach New York City.

Auf dieser Strecke von rund 4.350 Kilometern erlebst du den extremen Kontrast zwischen tropischen Temperaturen im Süden und dem pulsierenden Metropolen-Vibe des Nordens. Auch wenn die Natur – wie bei uns durch einen herannahenden Hurricane – die Pläne manchmal durcheinanderwürfelt, bleibt diese Route ein unvergessliches Abenteuer.

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Inhaltsverzeichnis


Miami: Das Tor zum Süden

Lange Sandstrände, der ikonische Ocean Drive mit seinen funkelnden Neonlichtern und pastellfarbene Fassaden: In Miami trifft tropisches Urlaubsfeeling auf die lebendige Kultur der benachbarten Karibikinseln. Die Stadt ist jedoch weit mehr als nur ein Strandziel – sie ist ein kultureller Schmelztiegel mit einer faszinierenden Geschichte.

🌴 Miami auf einen Blick

Was du nicht verpassen solltest:

  • Art Deco District: Architektur der 1930er Jahre am South Beach.
  • Kulturelle Vielfalt: Little Havana & die Geschichte von Al Capone.
  • Strategische Base: Idealer Startpunkt für die Everglades & Florida Keys.

Planungs-Check:

  • Reisezeit: Nov. bis April ist ideal.
  • Mobilität: Mietwagen für das Umland unerlässlich.

Ob für den ersten kubanischen Kaffee am Morgen, eine Tour durch die bunten Straßen von Wynwood oder den klassischen Sundowner am South Beach – Miami bietet genug Stoff für weit mehr als nur einen Nachmittag. Wenn du wissen möchtest, wie du deinen Aufenthalt perfekt strukturierst, um in kurzer Zeit möglichst viel zu erleben, schau dir meinen Guide für die Metropole an:

Aussicht auf South Beach in Miami mit Skyline, Strand und Sonnenschirmen – perfektes Titelbild für unseren Miami Florida Reiseartikel.

Ein Besuch im Everglades Nationalpark

Der erste Stopp auf der Route von Key West nach New York City führt in ein Ökosystem, das weltweit seinesgleichen sucht: den Everglades Nationalpark. Von Miami aus erreichst du das Herz dieses 20.000 km2 großen Naturparadieses in etwa einer Stunde. Es ist ein Ort, an dem die Zeit stillzustehen scheint und die ungezähmte Wildnis Floridas direkt neben der Straße beginnt.

Aufgrund der gewaltigen Ausmaße des Parks solltest du für eine Erkundung auf deinem Roadtrip ausreichend Zeit einplanen. Zwei bis drei Tage sind ideal, um nicht nur durchzufahren, sondern die verschiedenen Facetten wirklich zu erleben.

Das gibt es zu entdecken:

  • Shark Valley: Ideal für eine Fahrradtour oder die geführte Tram-Tour, um Alligatoren aus nächster Nähe zu sehen.
  • Anhinga Trail: Ein kurzer, aber spektakulärer Steg im südlichen Teil (nahe Homestead), der berühmt für seine hohe Dichte an Wildtieren ist.
  • Geheimtipps: Für eine authentischere Erfahrung lohnen sich die Loop Road (eine Schotterstraße durch tiefste Zypressenwälder) oder ein Abstecher nach Everglades City für eine Airboat-Tour durch die Mangroven.

🐊 Everglades Quick-Check

Natur-Highlights:

  • Alligatoren-Garantie: Am Anhinga Trail oder im Shark Valley.
  • Mangroven-Labyrinth: Erkundung per Kajak oder Airboat ab Everglades City.
  • Loop Road: Die beste Strecke für eine „Safari“ vom Auto aus.

Wichtige Tipps:

  • Timing: In den frühen Morgenstunden siehst du die meisten Tiere.
  • Insektenschutz: Ein absolutes Muss, besonders in den feuchten Sommermonaten!

Bevor du die Reise fortsetzt, lass dich von den vielfältigen Möglichkeiten in diesem Naturjuwel inspirieren:

Titelbild Everglades Nationalpark Florida – weite Landschaft mit grüner Sumpfvegetation, Holzsteg und dramatischer Wolkenkulisse

Florida Keys & Key West: Karibik-Feeling auf Rädern

Die Fahrt über die etwa 200 tropischen Inseln an der Südspitze Floridas gehört zu den unvergesslichsten Erlebnissen eines USA-Roadtrips. Über den Overseas Highway und die berühmte Seven Mile Bridge gleitest du förmlich über das türkisblaue Wasser des Golfs von Mexiko und des Atlantiks.

Die Inselkette ist ein Paradies für Wassersportler, Sonnenanbeter und Tierliebhaber. Hier ticken die Uhren langsamer, und die salzige Meeresluft lädt an jeder Ecke dazu ein, den Fuß vom Gas zu nehmen.

Die Highlights auf dem Weg:

Kultur & Geschichte: Besuche das Hemingway House, schlendere durch die Duval Street oder genieße den legendären Sonnenuntergang am Mallory Square.

Islamorado & Marathon: Perfekt für entspannte Badestopps oder Begegnungen mit der lokalen Tierwelt in den State Parks.

Key West: Die südlichste Stadt der USA empfängt dich mit einem Mix aus kubanischem Flair, hippen Bars und einer lebendigen Geschichte. In der selbsternannten „Conch Republic“ ist das entspannte Lebensgefühl an jeder Straßenecke spürbar.

🏝️ Keys & Key West Quick-Check

Nicht verpassen:

  • Seven Mile Bridge: Die ikonischste Brücke der gesamten Strecke.
  • Mallory Square: Der Ort für den schönsten Sonnenuntergang der Keys.
  • Southernmost Point: Das obligatorische Fotomotiv am südlichsten Punkt.

Pro-Tipp:

  • Zeit einplanen: Der Weg ist hier das Ziel – fahre nicht einfach durch, sondern bleibe für 1-2 Nächte.
  • Parken: In Key West ist Parkraum knapp und teuer; nutze am besten das Fahrrad vor Ort.

Da sowohl die Fahrt über die Inseln als auch Key West selbst unglaublich viel zu bieten haben, findest du hier die detaillierten Planungshilfen für beide Etappen:

Floridas Ostküste: Zwischen Ozeanbrise und Geschichte

Nach dem tropischen Abstecher in den Süden führt die Route nun konsequent nach Norden. Während viele Reisende hier einfach die Interstate wählen, um Strecke zu machen, lohnt es sich, auf die legendäre A1A auszuweichen. Diese Küstenstraße ist das entspannte Gegenstück zur Autobahn und führt dich durch charmante Küstenorte und vorbei an unberührten Strandabschnitten.

Ein absolutes Highlight im Norden Floridas ist St. Augustine. Als älteste Stadt der USA versprüht sie mit ihren kopfsteingepflasterten Gassen und dem spanischen Erbe einen Charme, den man so im Rest des Bundesstaates kaum findet. Auch die Natur kommt nicht zu kurz: Ob die Suche nach fossilen Haizähnen am Strand von Amelia Island oder ein Besuch der geschichtsträchtigen Kingsley Plantation – die Ostküste bietet weit mehr als nur Durchreise-Feeling.

Da es entlang dieser Strecke so viele unterschätzte Stopps gibt, habe ich dir die besten Orte abseits der Touristenpfade hier zusammengestellt:

🚗 Highlights am Wegesrand

Stopps für Entdecker:

  • St. Augustine: Ein Muss für Fans von Geschichte und Architektur.
  • A1A Küstenstraße: Der Weg ist hier definitiv das Ziel.
  • Amelia Island: Perfekt für eine ruhige Pause am Atlantik.

Roadtrip-Info:

  • Kingsley Plantation: Ein kostenloser, aber sehr bewegender Einblick in die Geschichte.
  • Zeitfaktor: Plane für diesen Abschnitt 2-3 Tage ein, um die „Hidden Gems“ auch wirklich genießen zu können.

Planst du einen längeren Aufenthalt im Sunshine State? Florida hat natürlich noch viel mehr zu bieten als nur die Route nach Norden. Wenn du auch die Golfküste oder die Themenparks Zentrale Floridas entdecken willst, findest du hier meinen kompletten Guide mit allen Regionen und Tipps im Überblick:

👉 Florida Roadtrip: Der ultimative Guide für den Sunshine State coming soon

Savannah: Südstaaten-Romantik wie aus dem Bilderbuch

obald du die Grenze nach Georgia überquerst, verändert sich die Atmosphäre spürbar. Savannah empfängt dich mit einer zeitlosen Eleganz. Das Stadtbild wird geprägt durch die beeindruckende Antebellum-Architektur und die 22 historischen Plätze (Squares), die wie grüne Oasen über das Stadtzentrum verteilt sind.

Das Markenzeichen Savannahs ist jedoch das Spanische Moos, das von den gewaltigen alten Eichen herabhängt und der Stadt – besonders im sanften Abendlicht – eine fast surreale, verträumte Kulisse verleiht. Durch den schachbrettartigen Straßenverlauf lässt sich die Stadt hervorragend zu Fuß erkunden.

Was Savannah so einzigartig macht:

Tybee Island: Wenn du eine kurze Pause vom Stadtleben brauchst, bietet dieser vorgelagerte Strand Entspannung pur und eine frische Meeresbrise.

Historische Squares: Jeder Platz hat seine eigene Geschichte und Persönlichkeit.

Flanieren: Ob an der River Street oder durch die prachtvolle Jones Street – hier ist der Weg das Ziel.

🍑 Savannah auf einen Blick

Das musst du sehen:

  • Forsyth Park: Der ikonische Brunnen unter Eichenbäumen.
  • Jones Street: Gilt oft als eine der schönsten Straßen der USA.
  • Broughton Street: Ideal zum Shoppen und für Cafés.

Mobilitäts-Tipp:

  • Zu Fuß oder Kutsche: Das Zentrum ist sehr kompakt. Parke dein Auto am Hotel und erkunde alles gemütlich zu Fuß.

Savannah ist eine Stadt, die man nicht einfach nur besichtigt, sondern in die man eintaucht. Alle Highlights und meine persönlichen Tipps für deinen Aufenthalt findest du hier:

Charleston: Pastellfarben & Südstaaten-Eleganz

Nur eine kurze Fahrt weiter nördlich in South Carolina erwartet dich Charleston. Die Stadt gilt oft als die „schönere Schwester“ Savannahs und besticht durch ein elegantes, fast europäisch anmutendes Flair. Mit ihren kopfsteingepflasterten Straßen, den prächtigen Villen und der Lage direkt am Wasser ist Charleston ein unverzichtbarer Stopp auf jedem Roadtrip entlang der Ostküste.

Besonders faszinierend ist der Mix aus Geschichte und moderner Lebensart. Während die Architektur dich in die Zeit vor dem Bürgerkrieg zurückversetzt, sorgt die lebendige Gastronomieszene für zeitgemäßen Genuss.

Das macht Charleston so besonders:

Southern Hospitality: Charleston ist berühmt für seine Herzlichkeit und eine preisgekrönte Küche – ein Paradies für Foodies.

Rainbow Row: Die berühmte Reihe pastellfarbener Häuser ist eines der meistfotografierten Motive der USA.

French Quarter & The Battery: Schlendere durch das historische Viertel bis hin zum White Point Garden, wo du einen fantastischen Blick auf den Hafen hast.

⚓ Charleston auf einen Blick

Sightseeing-Highlights:

  • Rainbow Row: Ikonische bunte Häuserzeile.
  • Pineapple Fountain: Der berühmte Brunnen im Waterfront Park.
  • City Market: Historischer Markt für lokales Handwerk (Gullah-Körbe).

Insider-Tipp:

  • Kulinarik: Probiere unbedingt „Shrimp and Grits“ – ein Klassiker der Region.
  • Parken: Nutze die öffentlichen Parkhäuser am Rand des Historic Districts; die Straßen sind oft sehr eng.

Egal ob du dich für die bewegte Geschichte von Fort Sumter interessierst oder einfach nur das unaufdringliche Flair genießen willst – Charleston wird dich verzaubern. Meinen detaillierten Guide für die Stadt findest du hier:

Outer Banks: Wo der Atlantik auf Geschichte trifft

Sobald du die Küste von North Carolina erreichst, hast du eine Entscheidung zu treffen. Während die meisten über die Brücken im Norden anreisen, gibt es für echte Roadtrip-Liebhaber nur einen Weg: Die Fähre ab Cedar Island (bei New Bern).

Diese zweistündige Überfahrt über den Pamlico Sound ist der perfekte Übergang in eine andere Welt. Wenn die Zivilisation am Horizont verschwindet und langsam die Umrisse von Ocracoke Island auftauchen, spürst du sofort: Hier regiert der Ozean. Ocracoke selbst ist das Juwel der Outer Banks – ein kleiner, entspannter Ort mit einem der ältesten Leuchttürme der USA und einer Geschichte voller Piraten (Blackbeard lässt grüßen!).

Von hier aus arbeitest du dich über den berühmten Highway 12 immer weiter nach Norden, vorbei an einsamen Stränden und den wilden Kräften des Atlantiks.

Meine Highlights für die Outer Banks:

Leuchtturm-Hopping: Von der markanten „Zuckerstange“ am Cape Hatteras bis zum gestreiften Bodie Island Lighthouse.

Ankunft in Ocracoke: Ein Dorf wie aus einer anderen Zeit – am besten mit dem Fahrrad erkunden.

Highway 12: Eine der spektakulärsten Panoramastraßen der USA, die sich direkt zwischen Dünen und Meer entlangzieht.

Wildpferde von Corolla: Die Nachfahren spanischer Mustangs im hohen Norden der Inselkette.

🌊 Der Weg ist das Ziel

Roadtrip-Highlights:

  • Ocracoke Island: Der magische Startpunkt nach der Fährüberfahrt.
  • Jockey’s Ridge: Besteige die riesigen Wanderdünen in Nags Head.
  • Wright Brothers Memorial: Der Geburtsort des modernen Fliegens.

Wichtiger Fähr-Tipp:

  • Reservierung: Die Fähre von Cedar Island nach Ocracoke solltest du unbedingt vorab online reservieren, da die Plätze für PKW begrenzt sind.
  • Zeitfaktor: Die Überfahrt dauert ca. 2:15 Std. – Zeit für Entschleunigung!

Für die perfekte Planung, die Fährverbindungen und alle Highlights vor Ort, schau in meinen Guide:

Washington D.C.: Monumente, Museen und Weltgeschichte

Nach den windgepeitschten Stränden der Outer Banks führt uns der Roadtrip weiter nach Norden, direkt in das politische Zentrum der Vereinigten Staaten. Washington D.C. ist völlig anders als jede andere US-Metropole: Hier gibt es keine Wolkenkratzer, die das Stadtbild dominieren, sondern majestätische Monumente, weitläufige Parks und eine fast europäisch anmutende Architektur.

Das Herzstück ist die National Mall. Hier kannst du stundenlang zwischen dem Kapitol und dem Lincoln Memorial spazieren, vorbei an den berühmten Reflecting Pools. Das Beste für Roadtripper mit Budget im Blick: Die meisten Museen der Smithsonian Institution sind komplett kostenlos! Ob das Air and Space Museum oder die National Gallery of Art – das kulturelle Angebot ist Weltklasse.

Meine Highlights in Washington D.C.:

Abendstimmung an den Memorials: Wenn das Jefferson und Lincoln Memorial beleuchtet sind, entfaltet die Stadt eine ganz besondere Magie.

The White House & Capitol: Einmal vor den Machtzentren der Welt stehen – ein Gänsehaut-Moment.

Georgetown: Das historische Viertel mit seinen Kopfsteinpflastergassen, bunten Häusern und tollen Cupcake-Läden lädt zum Bummeln ein.

Arlington National Cemetery: Ein bewegender Ort der Stille mit Blick über die Stadt.

🏛️ Hauptstadt-Feeling

Nicht verpassen:

  • Smithsonian Museen: Weltklasse-Ausstellungen bei freiem Eintritt.
  • Lincoln Memorial: Der beste Spot für Fotos (besonders zum Sonnenuntergang).
  • The Wharf: Das neue In-Viertel am Wasser für ein tolles Abendessen.

Mobilitäts-Tipp:

  • Parken: In D.C. ist Parken teuer und schwierig. Lass das Auto am Hotel/Parkhaus und nutze die Metro oder Leihräder (Capital Bikeshare).
  • Laufen: Unterschätze die Distanzen auf der National Mall nicht – bequeme Schuhe sind Pflicht!

Für die perfekte Zeitplanung und meine Tipps, wie du die Museen ohne langes Anstehen besuchst, schau hier vorbei:

Baltimore & Philadelphia: Geschichte zum Anfassen und Hafenflair

Auf dem Weg nach Norden lassen wir die monumentale Ordnung von Washington D.C. hinter uns und tauchen ein in den geschäftigen Nordost-Korridor.

Erster Stopp: Baltimore. Die Stadt am Patapsco River hat einen ganz eigenen, ungeschönten Charme. Das Herzstück ist der Inner Harbor. Hier kannst du historische Schiffe besichtigen oder im weltberühmten National Aquarium abtauchen. Mein Tipp: Ein Spaziergang durch Fells Point. Das Viertel mit seinen alten Backsteinhäusern und Kopfsteinpflastergassen versprüht echtes Hafenflair und ist der perfekte Ort für ein Mittagessen mit fangfrischen Blue Crabs.

Weiter geht es nach Philadelphia (oder einfach nur „Philly“), der Stadt der brüderlichen Liebe. Hier wurde 1776 die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet, was die Stadt zum absoluten Muss für Geschichtsfans macht. Aber Philly ist mehr als nur Geschichte – es ist eine Stadt mit einer unglaublichen Energie, weltberühmter Streetart und natürlich einer kulinarischen Legende.

Meine Highlights in Baltimore & Philadelphia:

Fells Point (Baltimore): Historische Pubs und maritimes Flair direkt am Wasser.

Independence Hall & Liberty Bell (Philly): Ein Blick auf die Geburtsstätte der USA und die berühmteste Glocke der Welt.

Die „Rocky Steps“: Einmal wie Sylvester Stallone die Stufen des Philadelphia Museum of Art hochrennen (der Ausblick oben belohnt die Mühe!).

Reading Terminal Market (Philly): Einer der ältesten und größten Märkte der USA – hier musst du ein original Philly Cheesesteak probieren!

🥨 Geschichte & Hafen-Vibe

Foodie-Check:

  • Philly Cheesesteak: Die ewige Frage: „Pat’s“ oder „Geno’s“? Probiere beide!
  • Blue Crabs in Baltimore: Ein Muss, wenn du Meeresfrüchte liebst.
  • Reading Terminal Market: Perfekt, um sich durch lokale Spezialitäten zu schlemmen.

Insider-Wissen:

  • Rocky Steps: Geh früh am Morgen hin, wenn du das ikonische Foto ohne Touristenmassen willst.
  • Parken: In Philly ist das Parken in der Nähe der Independence Hall teuer. Nutze lieber Parkgaragen etwas außerhalb und laufe – die Stadt ist sehr fußgängerfreundlich.

Vom Hafenflair in Maryland bis zu den historischen Straßen Philadelphias – diese beiden Städte stecken voller Kontraste, die man am besten auf Fotos sieht. Alle Details zu meiner Route und den besten Food-Spots findest du hier:

Die Hamptons: Küsten-Chic und Entschleunigung auf Long Island

Bevor uns der „Concrete Jungle“ von New York City endgültig verschluckt, machen wir einen Schlenker auf die wohl berühmteste Halbinsel der Welt: Long Island. Die Hamptons sind weit mehr als nur ein Spielplatz für die Reichen und Schönen. Es ist eine Welt aus pastellfarbenen Holzhäusern, endlosen Hecken, weißen Sandstränden und diesem ganz speziellen Licht, das schon Künstler wie Jackson Pollock fasziniert hat.

Ein Roadtrip durch die verschiedenen „Hamptons“ fühlt sich an wie ein Filmset. Ob das charmante East Hampton, das geschäftige Southampton oder das bodenständige, fast raue Montauk ganz an der Spitze – jeder Ort hat seinen eigenen Charakter. Hier heißt es: Fenster runter, die Meeresbrise genießen und vielleicht den einen oder anderen Promi beim Kaffeekaufen entdecken.

Meine Highlights in den Hamptons:

Farm Stands: Halte unbedingt an den kleinen Ständen am Straßenrand für frische Beeren oder hausgemachte Pies.

Montauk Point Lighthouse: Der östlichste Punkt von New York State mit einem dramatischen Blick über den Atlantik.

Main Beach (East Hampton): Einer der schönsten Strände der USA – perfekt für einen langen Spaziergang.

Sag Harbor: Ein historisches Walfängerstädtchen mit wunderschönen Boutiquen und erstklassigen Restaurants.

⚓ Küsten-Glamour & Natur

Vibe-Check:

  • Montauk: „The End“ – lässig, surfig und ein bisschen wilder.
  • Southampton: Schick, exklusiv und perfekt für Window-Shopping.
  • Wolffer Estate: Ein Weingut wie in der Toskana, mitten auf Long Island.

Roadtrip-Tipp:

  • Verkehr: Vermeide die An- und Abreise an Wochenenden (Stau-Garantie!).
  • Parken: Strandparkplätze sind oft extrem teuer oder nur für Anwohner – informiere dich vorab im Guide!

Lass dich von dem maritimen Charme verzaubern und entdecke meine liebsten Ecken fernab der Klischees:

Möchtest du wissen, welcher Ort in den Hamptons am besten zu deinem Reisestil passt und wo du den schönsten Sonnenuntergang erlebst?

New York City: Das Ziel einer unvergesslichen Reise

Und dann liegt sie vor dir – die berühmteste Skyline der Welt. Nach Wochen auf dem Asphalt ist die Ankunft in New York City das emotionale und geografische Ziel unseres Abenteuers. Es gibt keinen besseren Ort, um einen Roadtrip von Florida bis in den Norden zu beenden, als den „Concrete Jungle“.

New York ist laut, schnell und überwältigend, aber nach der Weite der Küste fühlt sich die Energie der Stadt fast wie eine Belohnung an. Von den leuchtenden Lichtern des Times Square über die grünen Oasen des Central Park bis hin zu den trendigen Straßen in Brooklyn – NYC ist kein Ort, den man einfach nur besucht, man erlebt ihn mit allen Sinnen. Es ist der perfekte Ort, um das Auto abzugeben, die Wanderschuhe gegen Sneaker zu tauschen und die Reise bei einem Drink auf einer Rooftop-Bar Revue passieren zu lassen.

Meine Highlights in New York City:

Dumbo & Williamsburg: Entdecke die kreative Seite New Yorks jenseits von Manhattan.

Top of the Rock: Der für mich beste Blick auf die Stadt, weil man das Empire State Building direkt vor der Nase hat.

High Line Park: Eine alte Güterzugtrasse, die heute als begrünter Walk über den Straßen von Chelsea schwebt.

Brooklyn Bridge: Ein Spaziergang bei Sonnenaufgang (oder spätem Abend), wenn die Stadt magisch funkelt.

🗽 Das große Finale

NYC-Essentials:

  • Summit One Vanderbilt: Das derzeit wohl spektakulärste Spiegel-Erlebnis der Stadt.
  • Chelsea Market: Perfekt für eine Foodie-Pause direkt an der High Line.
  • Fähre nach Staten Island: Die beste kostenlose Sicht auf die Freiheitsstatue.

Roadtrip-Ende:

  • Mietwagen: Gib das Auto so schnell wie möglich ab! In NYC ist ein Auto nur ein teures Hindernis.
  • MetroCard: Hol dir ein Wochenticket – das ist der Schlüssel zur Stadt.

Bist du bereit, dich im Lichtermeer zu verlieren? Ich habe meine liebsten Fotospots und die besten Tipps für deinen ersten (oder zehnten) Besuch zusammengefasst:

Willst du wissen, wie du die Stadt erlebst, ohne dein Budget komplett zu sprengen, und welche Aussichtsplattform sich wirklich lohnt?

Mehr als nur Meilen – Ein Roadtrip für die Seele

Wenn du mich fragst, was diesen Roadtrip von Florida nach New York so besonders macht, dann ist es die unglaubliche Verwandlung der Landschaft und des Lebensgefühls. Du startest im tropischen Paradies mit Alligatoren und Palmen, verlierst dich in der zeitlosen Eleganz der Südstaaten, spürst den Wind der Geschichte in Philadelphia und stehst am Ende fassungslos vor den glitzernden Wolkenkratzern Manhattans.

Es ist eine Reise durch das Herz der amerikanischen Ostküste, die dir zeigt, wie vielseitig dieses Land wirklich ist. Ja, es sind viele Meilen, aber jede einzelne davon erzählt eine eigene Geschichte.

Egal, ob du die Einsamkeit der Outer Banks suchst oder das Adrenalin von New York City – diese Route bietet dir alles. Mein wichtigster Rat? Nimm dir Zeit für die kleinen Stopps zwischendurch, denn oft sind es die ungeplanten Momente am Straßenrand, die am Ende die schönsten Erinnerungen ausmachen.

Bist du bereit für dein eigenes Abenteuer an der Ostküste? Ich hoffe, meine Route hilft dir bei der Planung deines persönlichen Traum-Roadtrips. Wenn du Fragen hast oder deine eigenen Erfahrungen teilen möchtest, schreib mir gerne in die Kommentare!

Möchtest du dir die gesamte Route noch einmal in der Übersicht ansehen oder direkt mit der Detailplanung für deinen ersten Stopp beginnen?

REISETIPP
Dein interaktiver Roadtrip-Planer:
Damit du für deinen Trip von Florida nach NYC perfekt vorbereitet bist, habe ich dir diese beiden Tools erstellt:

Tipp: Die Checkliste kannst du dir einfach aufs Handy laden oder ausdrucken, damit du auch während der Fahrt alle wichtigen Infos offline griffbereit hast.

Egal, ob du dich für die glitzernden Metropolen oder die einsamen Küstenabschnitte entscheidest – der Weg ist hier wirklich das Ziel. Pack die Checkliste ein, lade die Karte und dann heißt es: Fenster runter, Playlist an und ab auf den Highway. Ich wünsche dir eine unvergessliche Reise!

Wir lesen uns,

Susann

FAQ: Häufige Fragen zum Roadtrip Florida – New York

Für die direkte Strecke benötigt man etwa 18–20 reine Fahrstunden. Damit der Roadtrip entspannt bleibt und du die Highlights wie Charleston, Savannah und die Outer Banks genießen kannst, empfehle ich mindestens 10 bis 14 Tage.

In den meisten Fällen reicht der deutsche EU-Führerschein im Scheckkartenformat bei den großen Mietwagenstationen völlig aus. Dennoch wird er oft als offizielle Übersetzung empfohlen. Wer auf Nummer sicher gehen will (vor allem bei Polizeikontrollen in ländlichen Gebieten), nimmt ihn mit – zwingend notwendig war er auf meinen Touren jedoch nie.

Das ist von Staat zu Staat unterschiedlich. In Florida nutzt man meist den SunPass, während im Nordosten (ab Maryland/Delaware) der E-ZPass Standard ist. Die meisten Mietwagenfirmen bieten einen Transponder an, der die Maut automatisch abrechnet. Achtung: Viele Mautstationen akzeptieren kein Bargeld mehr!

Anstatt der Interstate 95 solltest du, wo immer möglich, auf den Highway A1A (in Florida) oder den Highway 17 ausweichen. Ein absolutes Highlight für Küstenfans ist der Umweg über die Outer Banks in North Carolina – hier fährst du stundenlang direkt zwischen Ozean und Sound.

Ja, das nennt sich „One-Way-Rental“. Beachte aber, dass hierfür meist eine Einweggebühr (Drop-off Fee) anfällt, die je nach Anbieter zwischen 150 und500 liegen kann. Es lohnt sich, die Preise vorab genau zu vergleichen.

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, schau unbedingt auch in die anderen Teile meiner USA-Serie:

Falls du noch mehr USA-Inspirationen suchst, findest du nachfolgend alle meine bereits besuchten Reiseziele in den USA:

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