Formel 1 in Madrid: Unsere Erfahrungen auf dem Madring

Ein Formel-1-Rennen wollten mein Mann und ich schon länger einmal gemeinsam live erleben. Das Problem waren bisher vor allem die Ticketpreise. Deshalb hatten wir eher mit dem Grand Prix in Ungarn geliebäugelt, bis plötzlich der neue Madring in Madrid auf unserem Radar auftauchte.

Schuld daran war letztlich eine Freundin. Sie schickte mir den Link zum Presale für das erste Formel-1-Rennen auf der neuen Strecke. Madrid kannten wir noch nicht, die Stadt stand ohnehin auf unserer Reiseliste und das Rennwochenende ließ sich wunderbar mit ein paar zusätzlichen Tagen in Madrid verbinden. Wenig später hatten wir zwei Drei-Tages-Tickets für insgesamt 1.146 Euro gekauft.

Drei Tage lang erlebten wir Trainings, Qualifying und Rennen von Formel 1 und Formel 2, erkundeten die riesige Fanzone und konnten gleichzeitig beobachten, wie Madrid die Premiere auf einer komplett neuen Rennstrecke organisiert bekommt. Dabei hat uns einiges positiv überrascht – und ausgerechnet das eigentliche Formel-1-Rennen am Ende weniger begeistert als erwartet.

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Was kosten Tickets für die Formel 1 in Madrid?

Unsere Tickets für den Madring kauften wir über die Ticketplattform Fever. Der Verkauf erfolgte in mehreren Wellen, bei denen nach und nach weitere Tickets freigeschaltet wurden. Wir waren bereits beim ersten Verkauf dabei. Wer eine bestimmte Tribüne oder einen bestimmten Streckenabschnitt im Auge hat, sollte den Verkaufsstart deshalb möglichst nicht verpassen.

Wir entschieden uns für Drei-Tages-Tickets an Kurve 16 und bezahlten 573 Euro pro Person. Für uns beide kostete das komplette Rennwochenende damit 1.146 Euro. Die Tickets galten von Freitag bis Sonntag und beinhalteten einen festen nummerierten Sitzplatz auf der Tribüne.

Unsere Tickets waren digital in der Fever-App hinterlegt. Kurz vor dem Rennwochenende bekamen wir zusätzlich die Möglichkeit, in ausgewählten Filialen von El Corte Inglés ein Armband abzuholen, das mit unseren Tickets aufgeladen wurde und so als Eintrittskarte fungierte. Sowohl das digitale Ticket in der App als auch das Armband konnten also für den Zugang genutzt werden. Wir entschieden uns für das Armband, damit unsere Handys nicht ständig aus den Taschen gefummelt werden musste.

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Anreise zum Madring mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Für die Anreise zum Madring nutzten wir an allen drei Tagen die öffentlichen Verkehrsmittel. Da unsere Tribüne im Nordbereich lag, war für uns der Bahnhof Valdebebas die richtige Station. Von dort erreicht man die Eingänge auf dieser Seite des Geländes zu Fuß.

Wir wohnten in Chueca und liefen von unserem Hotel etwa sieben Minuten bis Recoletos. Hier muss man allerdings aufpassen: Recoletos gehört zum Cercanías-Netz und nicht zur Metro. Unsere Metrokarte konnten wir für die Fahrt deshalb nicht verwenden. Ein separates Ticket mussten wir trotzdem nicht umständlich kaufen, denn die Fahrt lässt sich einfach kontaktlos mit der Kreditkarte bezahlen. Von Recoletos fuhren wir zunächst nach Chamartín und stiegen dort in die C1 Richtung Flughafen um. Aussteigen mussten wir bereits in Valdebebas. Auch wenn der Madring direkt in der Nähe des Flughafens liegt, muss man für den Nordbereich also nicht bis zum Flughafen fahren.

Ab Valdebebas war der Weg zum Madring ausgeschildert und die Besucherströme wurden von zahlreichen Mitarbeitern gelenkt. Bis zu unserem Eingang wären es ohne den großen Andrang ungefähr 20 Minuten zu Fuß gewesen. Für die Anreise sollte man während des Formel-1-Wochenendes aber deutlich großzügiger planen: Vom Bahnhof Valdebebas bis zu unserer Tribüne waren wir durch die Besucherführung und die Wege auf dem Gelände insgesamt etwa eine bis anderthalb Stunden unterwegs.

Die Anreise funktionierte für die enorme Zahl an Besuchern erstaunlich gut. Die Züge waren zwar sehr voll, fuhren während des Rennwochenendes aber regelmäßig und auch vor Ort war jederzeit klar, in welche Richtung wir gehen mussten. Gerade beim ersten Besuch würde ich deshalb lieber etwas mehr Zeit einplanen und früh zum Madring fahren, statt die Ankunft knapp vor dem ersten Programmpunkt zu planen.

Auch eine Anreise mit dem Auto war grundsätzlich möglich, allerdings galten rund um den Madring umfangreiche Verkehrsbeschränkungen und Zufahrtskontrollen. Offiziell wurden Parkmöglichkeiten angeboten, teilweise in Verbindung mit einem Shuttle zum Veranstaltungsgelände. Wer mit dem Auto kommen möchte, sollte deshalb vorher unbedingt prüfen, welche Parkplätze und Zufahrten für das jeweilige Rennwochenende vorgesehen sind.

Einlass zum Madring: Kontrollen und was darf mit rein?

Welchen Eingang man zum Madring nehmen musste, hing vom jeweiligen Ticketbereich ab. Für unsere Tribüne im Nordbereich war Eingang E vorgesehen. Dort verteilte sich der Einlass noch einmal auf mehrere Zugänge mit jeweils mehreren Kontrollspuren. Trotz der vielen Besucher mussten wir an keinem der drei Tage länger als etwa zwei Minuten warten.

Am Eingang wurden unsere Armbänder kontrolliert und die Rucksäcke durchsucht. Eigene Lebensmittel durften mit auf das Gelände, solange sie nicht in festen Kunststoffbehältern verpackt waren. Auch eine leere Trinkflasche durfte mit hinein. Offiziell war die Größe auf 500 Milliliter begrenzt und die Flasche musste beim Einlass leer sein. Auf dem Gelände gab es dafür zahlreiche kostenlose Möglichkeiten, sie wieder mit Wasser aufzufüllen.

Für Rucksäcke und Taschen galten ebenfalls Größenbeschränkungen, die erlaubten Maße waren allerdings relativ großzügig. Wer einen größeren Rucksack mitnehmen möchte, sollte die aktuell geltenden Vorgaben vor dem Besuch trotzdem noch einmal kontrollieren.

Die Fanzone auf dem Madring

Direkt hinter dem Einlass begann für uns einer der besten Teile des gesamten Rennwochenendes: die Fanzone. Das Gelände war riesig und trotz der vielen Besucher hatten wir außerhalb der besonders beliebten Attraktionen nie das Gefühl, uns ständig durch Menschenmassen schieben zu müssen. Einige Flächen waren mit Kunstrasen ausgelegt, es gab überdachte Bereiche mit Sitzsäcken und eine große Bühne mit Bildschirm, auf dem auch das Geschehen auf der Strecke verfolgt werden konnte.

Dazu kamen verschiedene Aktionen der Sponsoren. Bei American Express konnte man beispielsweise kleine Radios bekommen, mit denen sich das Renngeschehen verfolgen ließ. Die waren allerdings schnell vergriffen – wir haben keines mehr erwischt. Außerdem gab es dort weitere Aktionen und Give-aways. An einem anderen Stand konnte man leere Getränkekartons zurückgeben und anschließend an einem Glücksrad drehen.

Natürlich gab es auch reichlich Merchandise. Neben einem großen Shop mit Formel-1- und Teamartikeln standen auf dem Gelände weitere Teamshops sowie ein eigener überdachter Madring-Shop. Beim großen Merchandising-Shop gab es für American-Express-Karteninhaber einen separaten Zugang. Den haben wir genutzt und waren innerhalb weniger Sekunden im Shop, während die reguläre Schlange zu diesem Zeitpunkt so lang war, dass wir dort vermutlich sehr lange hätten warten müssen.

Neben Merchandising und Sponsorenständen gab es unter anderem eine Ausstellung mit klassischen Autos sowie verschiedene zusätzliche Attraktionen. Gerade dort bildeten sich teilweise längere Schlangen. Insgesamt war das Gelände aber so großzügig angelegt, dass man auch einfach herumlaufen und sich alles ansehen konnte, ohne permanent irgendwo anstehen zu müssen.

Genau deshalb hat sich für uns der Freitag besonders gelohnt. Es war noch deutlich weniger los als am Wochenende und wir konnten uns in Ruhe orientieren, die Fanzone ansehen und herausfinden, wo sich unsere Tribüne, die Essensstände und die anderen Bereiche befanden. Wer ein Drei-Tages-Ticket hat, sollte den Freitag deshalb meiner Meinung nach nicht nur als Trainingstag betrachten Für uns war er sogar der entspannteste Tag des gesamten Wochenendes.

Essen und Trinken auf dem Madring: Preise und Wartezeiten

Verhungern musste auf dem Madring niemand. Über die Fanzone verteilt gab es zahlreiche Essens- und Getränkestände mit unterschiedlichen Angeboten. Neben Burgern fanden wir beispielsweise einen asiatischen Bereich mit Gyoza und Butter Chicken. Sitzmöglichkeiten gab es ebenfalls, teilweise sogar überdacht.

Günstig war das Essen erwartungsgemäß nicht. Ein Burger kostete 16 Euro, fünf Gyoza 7,50 Euro und eine kleine Portion Butter Chicken 13,50 Euro. Für ein Bier mit 0,3 Litern wurden 7 Euro fällig, genauso viel kostete ein alkoholfreies Getränk mit 0,5 Litern.

Was wir erst vor Ort bemerkten: Viele Besucher brachten ihr Essen einfach selbst mit. Lebensmittel waren in den Bedingungen für den Einlass nicht eingeschränkt und nach den ersten Erfahrungen mit Preisen und Warteschlangen machten wir es schließlich genauso. Gerade bei drei kompletten Tagen auf dem Madring war das wesentlich entspannter und natürlich deutlich günstiger.

Viel entscheidender als die Preise war für uns allerdings der Zeitpunkt. Sobald auf der Strecke gerade nichts passierte, strömten entsprechend viele Besucher gleichzeitig zu den Essensständen. Am asiatischen Stand standen wir einmal rund 45 Minuten in der Schlange, ohne auch nur einen Schritt voranzukommen. Irgendwann gaben wir auf.

Unser wichtigster Tipp fürs Essen auf dem Madring wäre deshalb: Bringt euch ruhig selbst etwas mit oder geht antizyklisch zu den Essensständen. Wer auf ein paar Minuten Training verzichten kann, bekommt deutlich entspannter etwas zu essen. In den offiziellen Pausen würden wir jedenfalls nicht noch einmal versuchen, uns anzustellen.

34 Grad auf dem Madring: Wasser, Schatten und Toiletten

An unserem Rennwochenende hatten wir in Madrid Temperaturen von rund 34 Grad und damit wurde schnell deutlich, was auf dem Madring noch fehlte: Schatten. Zwar gab es einige überdachte Bereiche in der Fanzone und auch bei den Essensständen, gemessen an der Größe des Geländes und der Zahl der Besucher waren das für unseren Geschmack aber viel zu wenige. Wer nicht gerade einen Platz unter einem der Dächer erwischte, verbrachte einen großen Teil des Tages in der Sonne.

Umso besser war die Wasserversorgung gelöst. Auf dem Gelände gab es zahlreiche kostenlose Wasserstationen, an denen wir unsere mitgebrachten leeren Flaschen immer wieder auffüllen konnten. Bei diesen Temperaturen war das Gold wert und wir hatten nie das Gefühl, erst lange nach einer Möglichkeit zum Nachfüllen suchen zu müssen.

Collage vom Formel-1-Grand-Prix 2026 in Madrid mit Speisekarte und Essenspreisen an einem Imbissstand, Zuschauern an der Rennstrecke und vorbeifahrenden Formel-1-Wagen.

Auch die Toiletten haben uns positiv überrascht. Zwar handelte es sich um mobile Toilettenanlagen, allerdings nicht um die klassischen Chemietoiletten, die man vielleicht bei einem Großevent erwarten würde. Die Toiletten hatten eine richtige Spülung und zwischen den einzelnen Kabinen befanden sich Waschbecken. Selbst bei der großen Besucherzahl funktionierte das während unseres Besuchs erstaunlich gut.

Die Waschbecken zweckentfremdeten wir bei 34 Grad irgendwann zusätzlich zur persönlichen Klimaanlage: Handtuch nass machen, in den Nacken legen und weiter. Insgesamt waren Wasser- und Sanitärversorgung für uns deshalb richtig gut organisiert. Bei den Schattenplätzen dürfte Madrid dagegen gerne noch deutlich nachlegen.

Unser Platz an Kurve 16: Wie viel sieht man von der Strecke?

Unsere Tribüne lag im Nordbereich des Madrings an Kurve 16, kurz vor dem zweiten Tunnel. Von unseren Plätzen aus konnten wir einen kleinen Teil der insgesamt 5,4 Kilometer langen Strecke sehen – dafür erwies sich unser Abschnitt als durchaus interessant.

Direkt vor uns lag eine Auslaufzone, die während des Rennwochenendes auch tatsächlich genutzt wurde. Mehrere Fahrer verbremsten sich und mussten den zusätzlichen Platz nutzen, außerdem bekamen wir an dieser Stelle einen Unfall unmittelbar mit. Für einen festen Tribünenplatz hatten wir also durchaus Glück mit dem Streckenabschnitt.

Genau gegenüber unserer Tribüne stand außerdem eine riesige Leinwand, auf der das komplette Renngeschehen übertragen wurde. Kameras für Aufnahmen der Zuschauer gab es an unserer Tribüne dagegen nicht. Wer also auf seine 15 Sekunden Ruhm in der Formel-1-Übertragung hofft, sollte sich lieber eine andere Tribüne aussuchen.

Auf der Tribüne selbst galten noch einmal eigene Regeln: Alkohol durfte nicht mit auf die Tribüne genommen werden und Rauchen war dort ebenfalls nicht erlaubt.

Collage vom Formel-1-Grand-Prix 2026 in Madrid mit Blick von unserem Platz auf die Rennstrecke, vorbeifahrenden Formel-1-Wagen, einer Großbildleinwand und einem Streckenposten.

Lohnt sich ein Drei-Tages-Ticket für die Formel 1 in Madrid?

Rückblickend würden wir uns wieder für ein Drei-Tages-Ticket entscheiden. Überraschenderweise war ausgerechnet der Freitag mein liebster Tag des gesamten Wochenendes. Es waren noch deutlich weniger Besucher auf dem Gelände und trotzdem gab es mit den Trainings der Formel 1 und dem Qualifying der Formel 2 schon reichlich Programm. Gleichzeitig hatten wir genug Zeit, uns die Fanzone in Ruhe anzusehen und uns auf dem Gelände zu orientieren.

Auch am Samstag war mit Formel-1-Training und Qualifying sowie dem Sprintrennen der Formel 2 einiges geboten. Am Sonntag waren zwar mit Abstand die meisten Besucher auf dem Madring, auf der Strecke passierte über den Tag verteilt aber erstaunlich wenig. Mit dem Formel-2-Rennen und dem Formel-1-Grand-Prix standen natürlich die beiden wichtigsten Rennen an. Dazwischen bestand der Tag allerdings vor allem aus Warten.

Und genau deshalb hat sich das Drei-Tages-Ticket für uns gelohnt. Wer nur am Sonntag kommt, erlebt zwar den eigentlichen Grand Prix, verpasst aber einen großen Teil dessen, was das Rennwochenende für uns interessant gemacht hat. Freitag und Samstag boten mehr Gelegenheit, verschiedene Sessions zu sehen und gleichzeitig die Fanzone zu erkunden. Der Sonntag war dann der Abschluss mit dem eigentlichen Formel-1-Rennen.

Wie ist es, Formel 1 live zu sehen?

Formel 1 einmal live zu erleben, ist definitiv cool. Die Autos direkt vor sich auf der Strecke zu sehen und die Atmosphäre eines kompletten Rennwochenendes mitzubekommen, ist etwas völlig anderes, als sonntags zu Hause auf der Couch zu sitzen. Trotzdem habe ich ziemlich schnell festgestellt, dass live nicht automatisch bedeutet, dass man auch mehr vom eigentlichen Rennen mitbekommt.

Von unserer Tribüne konnten wir beispielsweise weder die Boxengasse noch die Teams sehen. Dafür hatten wir mit Kurve 16 vermutlich einen der spannenderen Streckenabschnitte erwischt. Trotzdem reicht es für mich nicht, die Autos alle paar Minuten direkt vorbeifahren zu sehen. Ganz anders hatten wir das beim Daytona 500 erlebt: Durch das Oval konnten wir dort einen wesentlich größeren Teil des Renngeschehens direkt von unserem Platz aus verfolgen. Auf dem Madring schaute ich dagegen auf die große Leinwand gegenüber unserer Tribüne, hörte irgendwann die Autos kommen, wechselte mit dem Blick auf die Strecke und anschließend wieder zurück zur Leinwand. Auf Dauer fand ich dieses ständige Hin und Her erstaunlich anstrengend.

Was mir außerdem fehlte, waren die Moderatoren und die ganzen zusätzlichen Informationen, die man bei einer Fernsehübertragung ganz selbstverständlich bekommt. Zu Hause sieht man Boxenstopps, Teams, Wiederholungen und verschiedene Kameraperspektiven und bekommt gleichzeitig erklärt, was gerade passiert. Live auf der Tribüne musste ich mir einen deutlich größeren Teil des Renngeschehens selbst zusammensuchen. Mit Blick auf die Boxengasse und die Teams hätte sich das für mich vermutlich noch einmal anders angefühlt.

Dazu kam, dass ausgerechnet das Formel-1-Rennen selbst ziemlich langweilig war. Das lag allerdings weniger an unserem Platz als am Rennen auf dem Madring insgesamt, viel Action und Überholmanöver gab es nicht. Das komplette Rennwochenende fand ich trotzdem richtig cool und ich bin froh, Formel 1 einmal live erlebt zu haben.

Ob wir noch einmal zu einem Formel-1-Rennen fahren? Vielleicht. Die 573 Euro pro Person waren zwar nicht gerade günstig, im Vergleich zu Tickets an manchen anderen Rennstrecken aber auch nicht außergewöhnlich teuer. Beim nächsten Mal würden wir uns eher eine kleinere und kompaktere Rennstrecke aussuchen. Aktuell liebäugeln wir tatsächlich mit Budapest, ob wir das umsetzen wird sich zeigen.

Vrom vrom! 🏎️

Susann

FAQ: Formel 1 auf dem Madring in Madrid

Was kostet ein Formel-1-Ticket für den Madring in Madrid? Wir haben für unser Drei-Tages-Ticket an Kurve 16 jeweils 573 Euro bezahlt. Für zwei Personen kostete das komplette Rennwochenende damit 1.146 Euro. Die Ticketpreise unterscheiden sich je nach Tribüne und Kategorie.

Welche Bahnstation ist die richtige für den Madring? Für unsere Tribüne im Nordbereich war Valdebebas die richtige Station. Wir fuhren von Recoletos zunächst nach Chamartín und von dort mit der C1 Richtung Flughafen bis Valdebebas. Welche Station beziehungsweise welcher Zugang am sinnvollsten ist, hängt vom eigenen Ticketbereich ab.

Darf man eigenes Essen und Getränke mit auf den Madring nehmen? Bei unserem Besuch durften wir eigenes Essen mit auf das Gelände nehmen. Eine Trinkflasche durfte ebenfalls mit hinein, musste beim Einlass aber leer sein und war offiziell auf 500 Milliliter begrenzt. Auf dem Gelände gab es zahlreiche kostenlose Wasserstationen zum Auffüllen.

Lohnt sich ein Drei-Tages-Ticket für die Formel 1 in Madrid? Für uns ja. Gerade Freitag und Samstag boten neben der Formel 1 auch Formel 2 und genug Zeit, um die Fanzone zu erkunden. Am Sonntag waren zwar die meisten Besucher auf dem Gelände und der Grand Prix fand statt, zwischen den Rennen gab es aber vergleichsweise viel Wartezeit.

Lohnt es sich, Formel 1 einmal live zu erleben? Für uns hat sich das Erlebnis gelohnt, auch wenn wir dem eigentlichen Rennen zu Hause vor dem Fernseher leichter folgen können. Gerade das komplette Rennwochenende mit Trainings, Qualifying, Formel 2 und Fanzone machte den Besuch für uns besonders. Ob wir noch einmal fahren? Vielleicht, dann würden wir wahrscheinlich eine kleinere und kompaktere Rennstrecke ausprobieren.

Madrid besteht aus viel mehr als Palacio Real und Plaza Mayor. Wir haben die Stadt eine Woche lang erkundet, von Chueca und den klassischen Sehenswürdigkeiten bis zu Aussichtspunkten über den Dächern der Stadt, kleinen Bars und richtig guten Restaurants. Dabei sind einige Erfahrungen zusammengekommen, die in einem einzigen Madrid-Guide kaum sinnvoll unterzubringen wären.

Hier findest du nach und nach alle unsere Madrid-Artikel mit persönlichen Erfahrungen und praktischen Tipps für deine eigene Reise:

  • Madrid kulinarisch entdecken: Restaurants, Tapas & unsere Erfahrungen
  • geführte Food Tour Madrid: Unsere Erfahrungen & lohnt sie sich?
  • Madrid Sehenswürdigkeiten: Unsere Highlights, Viertel und schönsten Aussichten nach einer Woche in der Stadt
  • Formel 1 in Madrid: Unsere Erfahrungen auf dem Madring
  • Vom Flughafen Madrid ins Zentrum: Taxi, Zug und Metro sowie unsere Erfahrungen mit dem öffentlichen Nahverkehr
  • Wo in Madrid übernachten? Warum die richtige Hotellage bei einem Städtetrip einen großen Unterschied macht
  • Business Class und Lounges auf dem Weg nach Madrid: Unsere Erfahrungen mit Lufthansa und den Lounges in Hamburg, Madrid und Frankfurt

Und dabei wird es vermutlich nicht bleiben. Einige Madrid-Geschichten schlummern noch in unseren Fotos und Notizen und bekommen nach und nach ihren eigenen Platz.

Du möchtest noch mehr von Spanien entdecken? In meinem Spanien Reise Guide findest du auch unsere Reisen nach Mallorca und Fuerteventura sowie alle weiteren Spanien-Artikel auf einen Blick.

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