USA Kosten pro Tag: Was kosten Essen, Aktivitäten, Parken & Co. wirklich?
Die USA sind für viele ein Sehnsuchtsziel. Endlose Highways, weite Landschaften, Nationalparks, Großstädte, Diners am Straßenrand und das Gefühl von Freiheit, das man so nur auf einem Roadtrip erlebt.
Gleichzeitig taucht bei der Planung schnell die Frage auf, die jede USA-Reise begleitet: Was kostet das eigentlich wirklich? Nicht nur der Flug oder der Mietwagen, sondern all das, was unterwegs dazukommt: Essen, Aktivitäten, Parken, Maut oder spontane Ausflüge.
Genau hier wird es schwierig, denn die USA lassen sich nicht in einfache Kostenmodelle pressen. Eine Fahrt durch Kalifornien fühlt sich finanziell anders an als ein Roadtrip durch die Südstaaten. Ein Nationalpark-Tag kostet etwas anderes als ein Strand- oder Fahrtag. Und vieles entscheidet sich erst unterwegs.
Statt mit pauschalen „Du solltest einrechnen“-Budgets arbeiten wir deshalb mit dem, was uns selbst bei der Planung geholfen hat: echten Preisbeispielen, Vergleichszahlen aus mehreren USA-Roadtrips und einer realistischen Einordnung, wie sich die variablen Kosten im Reisealltag tatsächlich anfühlen.
Dieser Artikel liefert keine perfekte Rechnung für jede Route, sondern eine Richtlinie aus Erfahrung. Damit du besser einschätzen kannst, was dich unterwegs erwartet und wie viel Spielraum du einplanen solltest.
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Wie viel kosten Essen und Trinken pro Tag in den USA?
Verpflegung ist einer der größten variablen Kostenpunkte einer USA-Reise und gleichzeitig der Bereich, bei dem die Unterschiede zwischen Regionen und Reisealltag am stärksten auffallen. Preise hängen stark davon ab, wo du unterwegs bist, ob du eher Fast Food oder Restaurants nutzt und wie du mit den (oft sehr großen) Portionsgrößen umgehst.
Was kostet Fast Food?
Fast Food ist unterwegs oft die pragmatischste Option, vor allem an Fahrtagen. Die Preise schwanken je nach Kette und Region, aber diese Spannen haben wir in den letzten Jahren auf unseren Reisen erlebt:
- Burger- oder Chicken-Menü: 10–15 $
- Pizza Slice + Drink: 6–8 $
- Taco Bell / Wendy’s Sparmenüs: 5–8 $
- Five Guys (teurer): 18–22 $ / Person
Portionsgrößen:
Bei manchen Ketten (z. B. Five Guys) reicht eine Portion Pommes locker für zwei Personen. Wir bestellen deshalb häufig eine Beilage weniger und teilen. Nicht als „Spartrick“, sondern weil es schlicht reicht.
Restaurantketten & Diners im Reisealltag
Auf einem Roadtrip landet man häufig in Restaurantketten oder einfachen Diners. Das hat weniger mit Esskultur zu tun als mit dem Reisealltag: lange Öffnungszeiten, verlässliche Abläufe, bekannte Portionsgrößen und Standorte entlang von Highways oder in touristischen Gegenden.
Diese Restaurants sind „typisch USA“, stehen aber nicht automatisch für regionale Küche. Wir nutzen sie unterwegs trotzdem regelmäßig, weil sie gut in den Ablauf eines Roadtrips passen – nicht, weil wir dort bewusst kulinarische Erlebnisse suchen.
- Hauptgerichte: 15–22 $
- Getränke: 3–5 $
- Bier/Wein: 6–10 $
- Trinkgeld: 18–20 % zusätzlich
Portionsgrößen:
Die Gerichte sind häufig sehr groß. Viele lassen sich problemlos teilen oder mitnehmen. To-Go-Boxen gehören hier ganz selbstverständlich dazu.
So sieht unser Reisealltag aus: Mittags essen wir meist wenig oder nur Kleinigkeiten. Abends gehen wir dann essen, verzichten wegen der Portionsgrößen aber in der Regel auf Vorspeisen und Desserts. Dafür gibt es ab und zu ein Bier oder einen Cocktail.
Gibt es Meal Deals & Specials?
Ja und in manchen Gegenden sind die Deals überraschend gut. Viele Restaurants und Bars haben wöchentliche Angebote, die man unterwegs einfach mitnimmt, wenn es passt.
Typische Deals:
- Taco Tuesday: Tacos ab 1 $ (klassisch, Soft- oder Hard-Shell)
- Seafood-Boils in Louisiana: an bestimmten Wochentagen 5–10 $ günstiger
- Happy Hour: reduzierte Getränke + Appetizer, oft 3–6 $ weniger pro Gericht
- Lunch Deals: kleinere Portionen zum deutlich besseren Preis-Leistungs-Verhältnis
- Early Bird Specials: vor 17 Uhr günstiger (v. a. in Florida)
Was wir dafür tun: einfach mit offenen Augen unterwegs sein. Specials stehen oft im Fenster, auf Kreidetafeln oder tauchen in Google Maps unter „Updates“ auf & manchmal auch direkt bei Instagram.
Was kosten Restaurants & lokale Küchen?
Vor allem in Großstädten wie San Francisco, Miami oder New Orleans steigen die Preise schnell. Als grobe Orientierung (je nach Ort und Restaurant) gilt:
- Brunch: 15–22 $
- Hauptgerichte: 20–30 $
- Kaffee: 4–6 $
- Cocktail: 12–18 $
Wenn man zu zweit unterwegs ist, sind „Split Plates“ oft problemlos möglich (manchmal wird dafür eine kleine Gebühr berechnet). Und auch hier gilt: Für europäische Maßstäbe sind die Portionen häufig so groß, dass man automatisch anders bestellt als zuhause.
Flights als Alternative zu großen Portionen
Wir haben in Las Vegas und New Orleans häufig „Flights“ bestellt. Nicht nur bei Getränken, sondern auch beim Essen. Das sind Probierportionen mehrerer Varianten (z. B. kleine Tasting-Plates, Beer Flights oder Cocktail Flights).
Für US-Verhältnisse ist das oft als Vorspeise gedacht. Für viele Europäer reicht so ein Flight aber bereits als Hauptmahlzeit. Und genau deshalb sind Flights in der Praxis häufig günstiger als ein klassisches Hauptgericht, ohne dass man auf Abwechslung verzichten muss.
Wie teuer sind Getränke & Snacks?
- Softdrinks im Restaurant: 3–5 $ (Free Refills sind seltener geworden)
- Wasser im Supermarkt: ca. 1 $
- Wasser im CVS/7Eleven: 3–4 $
- Kaffee: 4–7 $
Bei Snacks (Riegel, Chips, Cookies) kommt man im Supermarkt oft relativ günstig weg. Frisches Obst war für uns dagegen in vielen Regionen überraschend teuer. Vor allem Beeren, Trauben und vorgeschnittenes Obst.
Wie viel kostet Selbstverpflegung?
Supermärkte wie Walmart, Target oder Publix sind für uns vor allem der Alltagspuffer: Wasser, Snacks und Kleinigkeiten für unterwegs holen wir dort.
Typische Preise:
- Sandwiches/Wraps: 5–7 $
- Fertigsalate: 5–10 $
- Snacks (Riegel, Chips, Cookies): 1–5 $
- Frühstücksflocken: 1–3 $
Unser Standard: Wir kaufen Wasser im Supermarkt und füllen unterwegs nach. Das klingt banal, spart aber viele spontane „CVS/7-Eleven“-Käufe zwischendurch.
Was zeigen unsere realen Ausgaben aus 2023 und 2024?
Anhand unserer beiden bisherigen Rundreisen lässt sich gut erkennen, wie stark die Region die Essenskosten beeinflusst. In Kalifornien (2023) lagen wir bei rund 40,90 € pro Person und Tag, was für die Westküste absolut typisch ist. Restaurantpreise und Snacks sind dort generell höher. 2024 waren wir in den Südstaaten unterwegs, die normalerweise deutlich günstiger sind. Trotzdem lagen wir am Ende bei 41,75 € pro Person und Tag. Der Grund: New Orleans ist touristisch stark geprägt und liegt preislich deutlich über dem Durchschnitt der umliegenden Regionen. In den zentralen Vierteln dominieren Restaurants und Bars, wodurch sich die Verpflegungskosten automatisch auf einem höheren Niveau bewegen.
Diese Zahlen zeigen: Auch wenn die Preise regional stark schwanken, landet man als Roadtrip-Reisender mit einer Mischung aus Supermarkt, kleinen Snacks unterwegs und Restaurantbesuchen abends häufig im Bereich von 40–45 € pro Tag und Person. Je nach Region (und je nachdem, wie oft man in Städten isst) kann es natürlich auch darüber liegen.
Unsere realen Verpflegungskosten 2023 & 2024 im Vergleich
| Jahr | Reisedauer | Gesamtausgaben Verpflegung | Kosten pro Tag (2 Pers.) | Kosten pro Person / Tag |
|---|---|---|---|---|
| 2023 (Kalifornien) | 16 Tage | 1.308,82 € | 81,80 € | 40,90 € |
| 2024 (Südstaaten) | 19 Tage | 1.586,96 € | 83,50 € | 41,75 € |
Was fällt auf?
Obwohl die Südstaaten deutlich günstiger sind als die Westküste, lagen unsere täglichen Kosten fast gleich auf. Der Grund: New Orleans liegt preislich deutlich über dem restlichen Reiseverlauf unseres Roadtrips durch die Südstaaten. In den zentralen, touristisch geprägten Vierteln sind Restaurants und Bars allgegenwärtig, wodurch die Verpflegungskosten insgesamt höher ausfallen. Ohne den Aufenthalt in New Orleans wären die durchschnittlichen Tageskosten in den Südstaaten spürbar niedriger gewesen.
Wie teuer sind Aktivitäten und typische Ausflüge in den USA?
Wie sich das im Reisealltag zeigt, merkt man oft erst unterwegs. Geplante Highlights stehen fest auf der Route, prägen Erwartungen und Kosten. Dazwischen liegen jedoch viele Tage und Momente, die das Reisegefühl ebenso tragen. Nur ohne Eintritt oder Ticket.
Gerade bei stark gestiegenen Eintrittspreisen für die Nationalparks zeigt sich das gut am Beispiel der Everglades: Der Besuch des Everglades National Park ist für viele ein bewusst eingeplantes Highlight. Gleichzeitig liegen rund um den Park Orte wie die Loop Road oder der (noch kostenlose) Everglades Elevated Boardwalk, an denen sich typische Vegetation und Tierwelt ebenfalls erleben lassen. Das ersetzt nicht die großen Sumpfgebiete, ergänzt das Gesamterlebnis aber sinnvoll und fügt sich genau in die ruhigen Tage zwischen den geplanten Highlights ein.
Was kosten typische Touren wie Airboat, Bootstouren, Museen & Plantations?
- Airboat-Tour (Everglades / Südstaaten): 40–70 $
- Bootstouren allgemein: 25–80 $
- Museen & Ausstellungen: 15–30 $
- Plantations (Louisiana): 25–40 $
- Historische Häuser: 10–20 $
- Aquarien & Zoos: 30–50 $
- Aussichtspunkte & Towers: 20–40 $
Die Preise schwanken je nach Region, Anbieter und Saison. Südstaaten und ländlichere Gegenden sind häufig günstiger als Küstenregionen oder große Metropolen.
Viele dieser Aktivitäten sind keine spontanen „Mitnahme-Erlebnisse“, sondern gehören bei uns bewusst zur Reiseplanung. Gerade dann, wenn man wegen bestimmter Highlights in die USA reist.
Wie wir damit umgehen:
Wir planen die wichtigsten Aktivitäten vorab ein und budgetieren sie bewusst. Vor Ort entscheiden wir dann, welche zusätzlichen Angebote wir auslassen. Nicht alles, was vor Ort als „must see“ oder „stunning“ beworben wird, wirkt aus europäischer Perspektive tatsächlich spektakulär.
Rabatte & Aktionen:
Manche Anbieter posten Rabattcodes oder Aktionen auf Social Media. Auch Reiseplattformen wie Klook, Viator oder GetYourGuide haben gelegentlich Angebote. Wir vergleichen trotzdem immer kurz mit der Website des Anbieters – Portale sind nicht automatisch günstiger.
Nationalpark-Pässe: Neue Preisrealität für Nicht-US-Reisende
Nationalparks gehören für viele zu den wichtigsten Highlights einer USA-Reise. Entsprechend relevant ist die Frage nach passenden Eintrittsoptionen, insbesondere vor dem Hintergrund der 2026 deutlich gestiegener Preise.
Der bekannte America the Beautiful Pass kostet für Non-Residents inzwischen 250 USD. Damit ist er kein pauschaler Spartipp mehr, sondern eine bewusste Entscheidung für Reisen mit mehreren fest eingeplanten Nationalparks.
Alternativ bieten viele Nationalparks parkbezogene Jahrespässe an. Diese gelten ausschließlich für einen einzelnen Park, kosten mittlerweile aber auch $100 pro Park und können sinnvoll sein, wenn man einen Park mehrfach besucht oder längere Zeit in einer Region bleibt.
Welche Variante passt, hängt heute stärker denn je von der Route ab: Wie viele Nationalparks stehen wirklich fest auf dem Plan? Handelt es sich um einzelne Besuche oder mehrere Tage im selben Park? Und welche Parks sind es überhaupt?
Wir entscheiden das bewusst von Reise zu Reise. Bei klaren Schwerpunkten greifen wir eher auf Einzeleintritte oder parkbezogene Pässe zurück. Der landesweite Pass ist durch den neuen Preis vor allem dann sinnvoll, wenn mehrere große Nationalparks zentraler Bestandteil der Reise sind.
Viele USA-Reisen entstehen ganz bewusst wegen einzelner Highlights – Nationalparks, geführter Touren oder besonderer Erlebnisse wie Airboat-Fahrten. Diese Punkte planen wir vorab ein und geben ihnen im Budget bewusst Raum. Alles dazwischen ergibt sich unterwegs und genau darin liegt die Freiheit eines Roadtrips.
Wie teuer sind Parken, Maut & Transport in den USA?
Spätestens in größeren Städten oder auf bestimmten Strecken wird Parken und Maut ganz automatisch Teil des Reisealltags. Mal steht das Auto kostenlos am Straßenrand, mal führt kein Weg an Parkhäusern, Brücken oder Expressways vorbei. Wie hoch diese Kosten ausfallen, hängt stark davon ab, wo man unterwegs ist und welche Wege man wählt.
Unsere Erfahrung: Je urbaner und touristischer die Gegend, desto eher fallen Park- oder Mautkosten an. In ländlichen Regionen oder kleineren Orten ist Parken dagegen oft kostenlos.
Wie teuer ist Parken in den USA?
Die Parkkosten reichen von kostenlos bis sehr teuer. Jeweils abhängig vom Ort:
- Kleine Städte & ländliche Gebiete: meist kostenlos
- State Parks: 5–10 $ pro Fahrzeug
- Großstädte (z. B. Miami, San Francisco, New Orleans): 20–40 $ pro Tag
- Miami Beach Parkhäuser: 2–4 $ pro Stunde
- Key West: 4–5 $ pro Stunde
- Hotels: teils 20–40 $ pro Nacht für Valet oder Garage
Was wir daraus gelernt haben:
Gerade in größeren Städten zeigt sich schnell, wie präsent das Thema Parken wird. Wenn das Auto einmal steht, lassen wir es oft bewusst dort und bewegen uns zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit lokalen Verkehrsmitteln weiter. Das fühlt sich im Stadtalltag entspannter an. Dazu vermeidet es die ständige Suche nach neuen Parkplätzen und zusätzliche Kosten.
Wie teuer sind Mautstraßen in den USA?
- Florida Turnpike / Expressways: 2–10 $
- Card Sound Bridge: 1,50 $ je Richtung (Alternative Route zu den Florida Keys)
- Golden Gate Bridge (Kalifornien): ca. 8–10 $, nachträglich online zu zahlen
- Texas Mautspuren: variable Preise
- Ostküste: teilweise 10–20 $ für längere Strecken
Mautkosten lassen sich kaum pauschal kalkulieren. Sie hängen stark von Region, Strecke und Tagesroute ab. Auf vielen Roadtrip-Routen fallen sie kaum ins Gewicht. Auf anderen kommt man einfach nicht drum herum.
Wie wir mit Maut umgehen
- In Google Maps ist bei uns oft „Maut vermeiden“ aktiviert
- Alternativrouten prüfen wir bewusst – sie sind häufig kaum länger
- Vermeidbare Mautbrücken lassen wir weg
- Unvermeidbare Mauten (z. B. Golden Gate Bridge) zahlen wir online nach
- Beim Mietwagen achten wir darauf, automatische Mautprogramme zu deaktivieren, da sie oft zusätzliche Gebühren verursachen
Maut versuchen wir auf unseren Roadtrips grundsätzlich zu vermeiden. Viele Strecken lassen sich problemlos ohne kostenpflichtige Straßen fahren, oft sogar entspannter, weil weniger befahren. Gerade auf Roadtrips fallen die 5 min Umweg um Maut zu vermeiden nicht ins Gewicht. Gibt es keine sinnvolle Alternative – etwa bei Brücken wie der Golden Gate Bridge – nehmen wir die Maut bewusst in Kauf. Treffen mehrere mautpflichtige Routen aufeinander, wie zum Beispiel rund um New York City, vergleichen wir die Optionen: Wie hoch ist die Maut und wie lässt sie sich bezahlen. Erst dann entscheiden wir, welche Route für uns die sinnvollste ist.
Wie sich variable Kosten auf einer USA-Reise tatsächlich verteilen
Variable Kosten lassen sich auf einem USA-Roadtrip nicht sauber pauschalisieren. Sie entstehen unterwegs, abhängig von Route, Region und den Entscheidungen, die sich im Reiseverlauf ergeben. Genau deshalb arbeiten wir bewusst nicht mit festen Tagesbudgets oder starren Kategorien.
Was für uns funktioniert, ist eine grobe Einordnung auf Basis unserer bisherigen USA-Roadtrips. Mit dem klaren Verständnis, dass einzelne Tage deutlich günstiger oder teurer ausfallen können.
- Essen & Trinken: liegt bei uns über verschiedene Reisen hinweg meist bei etwa 40–45 € pro Person und Tag.
- Aktivitäten & Ausflüge: planen wir gezielt als Highlights. Nationalparks, Touren oder besondere Erlebnisse stehen vorab fest und prägen einzelne Tage deutlich.
- Parken & Maut: fallen unregelmäßig an, an manchen Tagen gar nicht, an anderen spürbar und vor allem in Städten oder auf bestimmten Strecken.
Unterm Strich landen wir bei einem typischen Roadtrip-Tag häufig bei rund 55–65 € pro Person an variablen Kosten. Das ist kein Richtwert für jeden einzelnen Tag, sondern eine Erfahrungsspanne über die gesamte Reise hinweg.
Entscheidend ist nicht der einzelne Tag, sondern der Blick auf den gesamten Roadtrip. Teurere Highlights gleichen sich häufig durch ruhigere, günstigere Tage dazwischen aus. Genau diese Dynamik macht pauschale Tagesrechnungen wenig sinnvoll, eine realistische Einordnung dagegen sehr hilfreich.
Happy Planning,
Susann
FAQ zu variablen Reisekosten USA
Wie viel sollte man pro Tag für variable Kosten in den USA einplanen?
Je nach Reisestil zwischen 30–45 € (Budget), 50–75 € (Normal) und 80–120 € (Komfort). Das umfasst Essen, Aktivitäten sowie Parken und Maut.
Sind Aktivitäten in den USA teuer?
Das hängt stark von der Region ab. Museen, Plantations und Bootstouren liegen meist zwischen 15–40 $, Airboat-Touren zwischen 40–70 $. Viele Aussichtspunkte, Strände und State Parks sind kostenlos.
Wie kann man bei Aktivitäten Geld sparen?
Viele Anbieter veröffentlichen Rabattcodes auf Social Media. Auch YouTuber teilen oft spezielle Rabatte. Zusätzlich lohnt ein Preisvergleich zwischen Portalen wie Klook, Viator oder GetYourGuide und der offiziellen Website – Portale sind nicht immer günstiger.
Wie viel kostet Essen und Trinken pro Tag?
Realistisch sind 45–65 € pro Person bei einem normalen Roadtrip. Wer viel selbst einkauft, kommt günstiger weg; wer häufiger essen geht, zahlt entsprechend mehr.
Wie teuer sind Nationalparks in den USA?
Die meisten Parks kosten 30–35 $ pro Fahrzeug. Kleinere Parks oder Monumente liegen bei 10–20 $, State Parks bei 5–10 $ pro Auto. Für Vielreisende lohnt sich oft der Annual Pass (80 $).
Sollte man Mautstraßen vermeiden?
Oft ja. Viele Strecken lassen sich problemlos umfahren, häufig mit weniger Verkehr und ohne großen Zeitverlust. Unvermeidbare Mauten (z. B. Golden Gate Bridge) kann man problemlos nachträglich online zahlen.
Was kann ich tun, um Parkkosten zu reduzieren?
Schon bei der Hotelwahl auf Parkplätze achten. Auch wenn sie nicht kostenlos sind, ist es oft günstiger, das Auto stehenzulassen und den Ort zu Fuß oder mit Mieträdern zu erkunden.
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