Essen & Trinken in den USA: Preise, Portionsgrößen & Spartipps aus der Praxis
Essen gehört für viele genauso zur USA-Reise wie Roadtrips, Motels und endlose Highways. Ob Frühstück im Diner, Snacks aus dem Supermarkt oder ein Abendessen irgendwo zwischen Neonlichtern und Strandpromenade. Kaum ein anderer Reisestil bringt so viele unterschiedliche Esssituationen mit sich wie ein USA-Roadtrip.
Gleichzeitig gelten Essen und Trinken in den USA als großer Kostenfaktor. Die Preise wirken auf den ersten Blick hoch, die Portionen ungewohnt groß und die Unterschiede zwischen Regionen enorm. Was viele dabei unterschätzen: Wie stark sich die tatsächlichen Ausgaben je nach Reisestil, Region und Tagesablauf unterscheiden können.
Auf unseren USA-Reisen 2023, 2024 und mit Blick auf 2026 haben wir schnell gemerkt, dass sich beim Thema Essen und Trinken weniger über „Sparen“ entscheidet – sondern über das Wissen, wie Essen in den USA funktioniert. Portionsgrößen, Tagesangebote, Lunch-Preise oder die Wahl des richtigen Ortes machen oft mehr aus als der Restauranttyp selbst.
In diesem Artikel findest du realistische Preisbeispiele aus der Praxis, persönliche Erfahrungen aus mehreren Roadtrips und eine ehrliche Einordnung, was Essen in den USA wirklich kostet – je nachdem, wie man unterwegs ist. Ohne starre Regeln, sondern als Orientierung für deine eigene Reise.
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Was kostet Essen realistisch in den USA?
Beim Thema Essen stellt sich irgendwann automatisch die Frage: Was kostet das eigentlich pro Tag? Eine pauschale Antwort gibt es dafür nicht, aber es gibt Preisrahmen, die sich auf fast allen USA-Reisen wiederfinden. Entscheidend ist weniger, ob man essen geht, sondern wie und wann.
Die folgenden Preise basieren auf unseren Erfahrungen aus verschiedenen Regionen – von Florida über die Südstaaten bis Kalifornien. Sie sind keine festen Budgets, sondern realistische Richtwerte, mit denen man planen kann.
Frühstück
Frühstück ist in den USA sehr unterschiedlich, von schnellen Snacks aus dem Supermarkt bis zu Cafés oder klassischen Diners.
- Supermarkt / Café: 5–10 USD
- Diner: 10–17 USD
- Hotel-Frühstück (falls inklusive): kostenlos, sonst oft überteuert
Kostenloses Hotelfrühstück
Viele Hotels bieten ein „Free Breakfast“ an. Das besteht oft nur aus Kaffee, Saft, abgepackten Muffins, Toast oder einem Stück Obst. Kein kulinarisches Highlight, aber ideal, um sich kostenlos Snacks für später mitzunehmen. Besonders Obst, Muffins oder Gebäck eignen sich perfekt für den Roadtrip.
Mittagessen
- Fast Food / Ketten: 7–12 USD
- Diner: 12–17 USD
- normales Restaurant: 15–20 USD
Abendessen
- Kettenrestaurants: 12–20 USD
- normales Restaurant: 20–35 USD
- Seafood / BBQ / Spezialitäten: 25–45 USD
Trinkgeld in den USA
Trinkgeld gehört in den USA zum Restaurantbesuch dazu und ist für jeden Besucher ein leidiges Thema. Denn der Umgang damit hat sich in den letzten Jahren spürbar verändert. Vor allem in touristischen Regionen und in Kalifornien begegnen Reisenden zunehmend voreingestellten Trinkgeldoptionen von 25 %, 30 % oder mehr, oft direkt auf dem Kartenlesegerät.
Darüber gibt es gerade in den sozialen Netzwerke sehr oft Bemerkungen wie „Es ist nicht meine Aufgabe als Reisender, die Angestellten ordentlich zu bezahlen.“ Und genau dieser Aussage muss ich nach unserem letzten Roadtrip in den Südstaaten leider zustimmen.
Denn auf Grund der vor eingestellten Trinkgeldoptionen entsteht schnell der Eindruck, dass hohe Trinkgelder erwartet werden, unabhängig von Servicequalität oder tatsächlichem Aufwand.
Klassischerweise liegt Trinkgeld in den USA bei 15–20 %. Höhere Beträge sind keine Pflicht und sollten nicht automatisch vorausgesetzt werden. Insbesondere dann nicht, wenn der Service sich auf das Aufnehmen der Bestellung und das Bringen der Speisen beschränkt.
Trinkgeld ist in den USA ursprünglich als Anerkennung für guten Service gedacht, nicht als pauschaler Aufschlag. Dass Servicepersonal fair bezahlt wird, liegt strukturell in der Verantwortung der Arbeitgeber, nicht der Reisenden.
Unsere persönliche Handhabung hat sich über mehrere USA-Reisen hinweg klar herausgebildet:
Wir runden den Betrag in der Regel auf 0 oder 5 Dollar auf.
Mehr geben wir nur dann, wenn der Service wirklich aufmerksam, freundlich oder außergewöhnlich war.
Vorgegebene 30 %-Optionen übernehmen wir grundsätzlich nicht. Aber es ist tatsächlich schwer geworden, die vorgegebenen Option zu ändern. Vor allem weil sich an der Kasse meist Schlangen bilden und eine schnelle Abwicklung von den Besuchern erwartet wird. Der Trick der Angestellten ist nämlich: Druck auszuüben, dass der Gast gezwungen wird die 30% anzunehmen. Sei es durch daneben stehen und auf das Bezahlgerät schielen oder eben durch die Undurchsichtigkeit, weniger Trinkgeld geben zu können.
Portionsgrößen & Sharing
Große Portionen gehören in den USA zum Alltag und sind einer der Gründe, warum Essen auf den ersten Blick teuer wirkt. Gerade in Diners, BBQ-Läden und vielen familiengeführten Restaurants sind die Teller so bemessen, dass ein Gericht problemlos für zwei Personen reicht. Für das Reisebudget ist das ein entscheidender Punkt: Wer Portionsgrößen realistisch einschätzt, spart oft automatisch ohne auf Qualität oder Restaurantbesuche zu verzichten.
Warum die Portionsgrößen wichtig sind für dein Budget
- Viele Hauptgerichte sind 30–50 % größer als in Deutschland.
- Beilagen (Sides) wie Fries, Coleslaw, Mashed Potatoes oder Mac & Cheese sind oft inklusive.
- Viele Restaurants packen dir kostenlos alles ein, was du nicht schaffst.
- „Small“ ist häufig eine deutsche „Medium“-Portion – und „Large“… na ja, „Large“ ist für drei Tage.
Sharing ist in den USA gesellschaftlich akzeptiert und kein Spartrick, der auffällt. Viele Gäste bestellen bewusst und teilen sich Gerichte oder essen Reste später weiter. Gerade auf Roadtrips ergibt sich daraus ein sehr entspannter Rhythmus zwischen Restaurantbesuchen und Selbstverpflegung.
Meal Deals, Daily Specials & Taco Tuesday – die unterschätzten Sparhelfer
In vielen Regionen der USA gibt es feste Wochentage oder Zeitfenster, an denen bestimmte Gerichte deutlich günstiger angeboten werden. Diese sogenannten Daily Specials gehören zum normalen Restaurantalltag und sind eine der einfachsten Möglichkeiten, unterwegs Geld zu sparen, ohne auf Restaurantbesuche zu verzichten.
wöchentliche Food Specials
Besonders in Florida, den Südstaaten und Kalifornien haben wir regelmäßig Angebote gesehen, bei denen sich der Preis gegenüber der normalen Karte spürbar reduziert.
Wir haben z. B. in Santa Monica einen Taco Tuesday erlebt, bei dem Tacos nur 1 USD gekostet haben. In anderen Gegenden lagen ähnliche Angebote bei 2–3 USD – immer noch deutlich günstiger als regulär.
lokale Spezialitäten
Seafood Boils in Plastiktüten sind in Louisiana & Umgebung sehr beliebt. Sie bestehen aus allerlei Meeresfrüchten wie Shrimps, Schneekrabben, Muscheln und anderen Schalentiere. Sie werden zusammen mit Maiskolben und einer lokalen Wurst in einer Plastiktüte verpackt gekocht und vor dir auf den Tisch gekippt. Die Zusammensetzung allein, lässt erahnen, dass der Preis für solche Boils relativ hoch ist. Aber auch hier kann man sparen. Denn viele Restaurant, die auf Meeresfrüchte spezialisiert sind bieten die Boils an bestimmten Wochentagen mit einem Rabatt an. Dazu gibt es auch immer andere wöchtenliche Angebote wie „Shrimp Night“, wo du 1kg gekochte Shrimps für $25 bekommst.
💡 Unser Tipp:
Viele Restaurants bewerben ihre Specials sehr sichtbar: auf Tafeln am Eingang, auf der Speisekarte, auf Instagram oder direkt bei Google Maps unter „Updates“. Ein kurzer Blick lohnt sich fast immer – vor allem abseits der klassischen Essenszeiten.
Happy Hour
Happy Hour bedeutet in den USA nicht zwingend nur Cocktails zum günstigen Preis. Viele Restaurants bieten reduzierte Preise für:
- Appetizer
- kleine Portionen
- Burger
- Tacos
- Sushi
- Mini-Sampler
Oft bekommst du hochwertige Speisen für 5–10 USD, aber nur für 1–2 Stunden am frühen Abend.
Lunch vs. Dinner: warum du mittags oft deutlich günstiger essen kannst
Viele Restaurants haben mittags:
- kleinere Portionen
- gleiche Qualität
- bis zu 40 % günstigere Preise
Wenn du einmal am Tag „richtig“ essen willst, nimm den Mittag.
Chain Deals
Sehr viele Ketten haben feste Deals:
- Chili’s: 10–12 USD Combos
- Applebee’s: 2-for-1 Drinks, günstige Appetizer
- Denny’s: „Value Menu“
- Tijuana Flats: Taco Tuesday + Burrito Thursday
- Subway: Deals je nach Region
- Panda Express: größere Portionen für kleines Geld
Nicht alles ist foodie-mäßig spannend, aber fürs Budget super.
Unser persönlicher Tipp
In manchen Gegenden lohnt es sich, Restaurants einfach „abzulaufen“. Viele haben draußen große Tafeln mit Tagesangeboten.
In touristischen Gegenden bekommst du von Promotern teilweise Coupons direkt in die Hand gedrückt, wie wir es in Monterey und Miami South Beach erlebt haben.
Regionale Preisunterschiede – warum Essen in den USA nicht überall gleich teuer ist
Die USA sind riesig und genau so groß sind die Preisunterschiede beim Essen. Je nachdem, wo du unterwegs bist, kann das gleiche Gericht plötzlich 10–15 USD mehr oder weniger kosten. Gerade auf einem Roadtrip merkst du das extrem.
Hier sind die Regionen, die wir aus unseren Reisen am besten vergleichen können:
Florida – viel Auswahl, aber starke Unterschiede zwischen Küste & Inland
Florida ist im mittleren Preissegment beim Essen.
Typisch:
- Küstenorte → teurer (Key West, Miami Beach, Clearwater)
- Inland → deutlich günstiger (z. B. Orlando außerhalb der Parks, Homestead, Tallahassee)
Seafood ist oft preiswert, besonders Shrimp oder Fish Sandwiches.
Key West dagegen haut gern zu. Dort zahlst du für ein normales Abendessen locker 25–40 USD pro Person, ohne Getränke.
Südstaaten (Louisiana, Mississippi, Alabama, Panhandle)
Essen in den Südstaaten ist im Vergleich zu anderen Regionen günstig bis sehr günstig.
Typisch:
- Po’ Boys ab 10–12 USD
- BBQ-Platten riesig und günstig
- Seafood Boils preiswert (an manchen Tagen deutlich rabattiert)
- Viele lokale Diners mit riesigen Portionen für kleines Geld
Hier bekommst du eindeutig das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
Kalifornien
Kalifornien ist beim Essen einer der teuersten Staaten.
Typisch:
- Monterey, Santa Barbara, Los Angeles, San Francisco → teures Essen
- Inland wie Fresno oder Bakersfield → deutlich günstiger
Unsere Erfahrung:
Selbst normale Diners liegen schnell bei 20–30 USD pro Person, ohne Alkohol.
Seafood in Monterey? → wunderschön, aber preislich auf europäischem Großstadt-Niveau.
Las Vegas
Las Vegas hat den Ruf, teuer zu sein – aber in der Realität kannst du dort mit Abstand am günstigsten essen, wenn du weißt, wo du schauen musst. Wir hatten in Vegas tatsächlich einige der preiswertesten Mahlzeiten unserer kompletten USA-Reisen.
1. Casinos haben extrem preiswerte Sportsbars & Restaurants
Gerichte in den Casino eigenen Sportsbars sind oft richtig günstig. Denn sie wollen dich im Gebäude behalten, damit du noch mehr Geld an den Automaten ausgibst. Und günstiges Essen gehört zum Konzept. Ebenso die kostenlosen Getränke am Spielautomaten. Klappt am besten wenn es nicht so voll ist und du dich an einen Automaten in Barnähe plazierst.
2. Essen außerhalb der klassischen Essenszeiten ist deutlich billiger
Wenn du nicht zur Prime Time (18–20 Uhr) essen gehst, findest du:
- reduzierte Preise (Early Bird Menüs)
- Happy-Hour-Angebote
- Mittagsportionen, die abends weiterlaufen
- leere Tische + schnelleren Service
Wir haben oft gegen 17 Uhr gegessen und dadurch fast überall gespart.
3. Achtung bei Buffets
Buffets hingegen sind teuer geworden (40–70 USD).
→ aber: Mit MyVegas bekommst du teilweise 2-for-1 Deals, die sich sofort lohnen.
Unsere persönlichen Spartipps (die sich auf jedem Roadtrip bewährt haben)
Neben Deals, Portionsgrößen und regionalen Unterschieden gibt es ein paar einfache Tricks, mit denen du beim Essen in den USA ganz automatisch sparst – ohne das Gefühl zu haben, irgendetwas zu „verzichten“.
1. Mittag statt Abend
Viele Restaurants haben mittags:
- kleinere Portionen
- gleiche Qualität
- bis zu 40 % günstigere Preise
Wenn du ein großes Essen einplanst:
➡️ Mach es mittags.
2. Coupons und kleine Deals bewusst nutzen
Restaurant-Promoter verteilen Gutscheine für Appetizer oder Desserts.
Klingt touristisch, ist aber Gold wert.
3. Meide Touristenbereich
In fast jeder Stadt gilt:
Einmal um die Ecke gehen lohnt sich.
1–2 Straßen abseits:
- bessere Preise
- bessere Qualität
- kein „Touristenaufschlag“
4. Apps der großen Food-Ketten
Unsere Erfahrung:
- McDonald’s USA App → funktioniert zuverlässig
- Subway → je nach Region sehr gut
- IHOP → selbst mit US-SIM oft Probleme
- Starbucks → stabil
Viele Apps sind auf US-Zahlmethoden ausgelegt, also keine Wunder erwarten.
Supermarkt vs. Restaurant – wo sparst du wirklich?
Essen gehen gehört zu einer USA-Reise dazu, aber wenn du dein Budget im Blick behalten willst, lohnt sich der Blick in die Supermärkte. Dort kannst du gezielt sparen, ohne ständig selbst zu kochen oder das Gefühl zu haben, etwas zu verpassen.
Supermärkte sind nicht automatisch billig, aber sie helfen dir, die täglichen Kosten zu senken. Gerade für Snacks und Getränke lohnt es sich zu Walmart zu gehen.
Getränke: Was wirklich kostenlos ist und wo du inzwischen zahlen musst
Getränkepreise in den USA haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Weshalb viele alte Spartipps funktionieren heute nicht mehr so zuverlässig funktionieren.
Refill
Viele Restaurants bieten noch Free Refill an, aber:
- 2023/2024 haben zahlreiche Ketten eingeführt, dass Refills extra kosten
- Typischer Aufpreis: +1–2 $ pro Nachfüllung
- Besonders betroffen: Casual Dining (Applebee’s, Chili’s, Denny’s), kleinere Restaurants
- Free Refill gibt’s am ehesten noch bei Fast-Food-Ketten oder Getränkefontänen im Gas Station-Bereich
Softdrinks im Restaurant
Ohne Refill:
- Preis: 3–5 $ pro Glas
- Damit teurer als eine große Flasche im Supermarkt
Alkoholische Getränke
- Bier: 6–10 $
- Wein: 9–14 $
- Cocktails: 12–18 $
Happy Hour = echte Ersparnis.
Supermarkt lohnt sich am meisten
- Wasser: extrem günstig im Mehrfachpack
- Softdrinks: große Gallonen oder 12er-Pack spart richtig Geld
- Alkohol: große Unterschiede je nach Staat (Nevada günstig, Utah teuer)
Kleine Tricks vor Ort, die wirklich Geld sparen (ohne extra Aufwand)
Nicht alles lässt sich vorab planen – viele der besten Sparmöglichkeiten begegnest du spontan vor Ort. Die folgenden Optionen lohnen sich, ohne dass du 20 Apps installierst oder kompliziert vergleichen musst:
1. Restaurant-Coupons, die du direkt auf der Straße bekommst
Gerade in touristischen Gegenden (z. B. Piers, Boardwalks, Altstädte) verteilen Mitarbeiter Gutscheine für:
- kostenlosen Appetizer
- kostenloses Dessert
- Rabatt auf ein Gericht
Wir haben das besonders in Monterey und Miami South Beach erlebt. Wobei ich hier einen klaren Unterschied aufzeigen muss: Während in Monterey alles moderat ablief, waren die Promoter in Miami South Beach sehr aufdringlich. Und es stellte sich bei einem Blick auf die Karte auch heraus warum. Denn die Getränke alleine kosteten $50 und aufwärts. der Coupon war aber nur für ein Glas Sekt zum Empfang. Also lohnt sich der Vergleich trotzdem!
2. Flyer & Gutscheine im Hotel
Viele Motels und Hotels haben im Lobby-Bereich kleine Prospektständer.
Darin findest du oft:
- „Buy One Get One Free“-Aktionen
- günstige Frühstücksdeals
- Rabattkarten für lokale Restaurants
Klein, unspektakulär – aber spart bares Geld.
3. Kreditkarten & Meilenprogramme
Kein Muss, aber falls du eine entsprechende Karte hast:
- viele Kreditkarten geben 3–5 % Cashback auf Restaurants in den USA
- Airlines haben Partnerrestaurants, bei denen du automatisch Meilen sammelst
- macht keinen Riesenunterschied, aber es kommt etwas zusammen
Gerade für Vielreisende oder Langstrecken lohnt es sich.
4. Preisfallen vermeiden statt umständlich sparen
Mindestens genauso wichtig wie „Deals nutzen“ ist:
- keine Getränke einzeln bestellen (viel teurer als erwartet)
- keine spontanen „Oceanview“-Läden (oft überteuert)
- Restaurants vorher kurz googeln (1 Minute spart oft 20–30 %)
Viele Reisende sparen weniger durch Deals – und mehr dadurch, dass sie überteuerte Spots bewusst vermeiden.
Essen & Trinken in den USA ist teurer als viele erwarten – aber mit ein paar einfachen Entscheidungen bleibt das Budget gut kontrollierbar: Wasser statt Softdrinks, portionsbewusst bestellen, Supermärkte für Snacks und Frühstück nutzen und spontane Touri-Lokale meiden. Alles andere ist Bonus. Du musst nicht extrem sparen, nur bewusst auswählen.
Happy Planning,
Susann
FAQ – Essen & Sparen in den USA
Ist Essen in den USA wirklich so teuer?
Ja und nein. In touristischen Regionen und an der Westküste sind Restaurants teuer, im Inland, in den Südstaaten oder in Casino-Sportsbars dagegen oft sehr günstig. Mit Deals, Sharing und Lunch-Specials lässt sich fast überall sparen.
Wie viel Geld sollte ich pro Tag fürs Essen einplanen?
Mit bewusster Auswahl ca. 30–50 USD pro Person/Tag, mit täglichem Restaurantbesuch oder Alkohol eher 50–70 USD.
Wie viel Trinkgeld muss ich geben?
Offiziell 18–20 %. Bei normalem Service sind 10–15 % vollkommen in Ordnung. Trinkgeld ist eine Leistungsbewertung, keine Pflichtspende.
Sind kostenlose Hotelfrühstücke gut?
Meistens nicht – aber perfekt für Snacks. Kaffee, Saft, Toast, Muffins, Obst oder Joghurt eignen sich super, um etwas für später mitzunehmen.
Sind Portionsgrößen wirklich so groß?
Ja. Viele Gerichte reichen problemlos für zwei Personen. Sharing ist völlig normal und spart sofort Geld.
Welche Getränke sind kostenlos?
Wasser („water with ice“) ist immer gratis. Softdrink-Refills gibt es noch oft, aber längst nicht überall. Kurz nachfragen lohnt sich.
Wann isst man am günstigsten?
Mittags. Die Portionen sind kleiner, die Preise deutlich niedriger. Auch Happy Hour und Daily Specials sind echte Sparmöglichkeiten.
Lohnt es sich, Snacks mitzunehmen?
Ja. Vor allem in Nationalparks, wo Snacks deutlich teurer sind. Snacks aus dem Hotelfrühstück oder Supermarkt sind ideal.
Wo kann man besonders günstig essen?
In Casino-Sportsbars, in den Südstaaten (BBQ, Seafood, Diners), in Ketten mit Combos sowie generell im Inland statt an der Küste.
Wo ist es besonders teuer?
Kalifornische Küste, Key West, Nationalparks und Restaurants direkt am Wasser oder in Hotspots.
Sind Supermärkte wirklich günstiger?
Teilweise. Getränke, Snacks, Sandwiches und die Warmtheke lohnen sich; Obst und Gemüse sind dagegen oft deutlich teurer.
Wie kann ich Essen am einfachsten sparen?
Wasser bestellen, Portionen teilen, mittags essen, Supermarkt für Basics nutzen, Tagesdeals einplanen, Touri-Spots meiden und Menüs vorher kurz online checken.
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