USA Reisekosten: 33 praktische Spartipps für Essen, Aktivitäten & Transport
USA-Roadtrip bedeutet Freiheit auf vier Rädern: Du entscheidest morgens neu, wo du heute hinwillst. Ein kurzer Umweg zum Strand, ein Stopp am Aussichtspunkt, ein Diner, das genauso aussieht wie im Film. Und dieses Gefühl, dass die Tage endlos erscheinen.
Damit dieses Gefühl bleibt, solltest du bereits mit einem Plan für die Nebenkosten der Reise los fahren. Eben Fragen wie „Was werden wir pro Tag für Essen ausgeben?„, „Wie viel Geld müsen wir Attraktionen vor Ort einrechnen?“ „Haben wir eine Möglichkeit Geld zu sparen, ohne verzichten zu müssen?„
In diesem Artikel teile ich 33 Spartipps aus drei USA-Roadtrips (Kalifornien, Südstaaten & Florida): leicht umsetzbar, alltagstauglich und die genau dort angesetzt, wo man am meisten Spielraum hat.
Transparenzhinweis: In diesem Artikel findest du Affiliate-Links, z. B. zu Hotels, Mietwagen und Touren.
Wenn du über sie buchst, erhalte ich eine kleine Provision – für dich bleibt der Preis gleich.
Mehr Infos findest du hier.
Wie viel kosten Essen & Trinken pro Tag in den USA? & Wie sparst du dabei am meisten?
Essen ist einer der flexibelsten Budgetpunkte einer USA-Reise. Je nachdem, wie du unterwegs bist, kann deine Verpflegung zwischen 25 und 80 Dollar pro Tag und Person liegen. Das Gute: Genau hier steckt das größte Sparpotential, ohne dass du auf gutes Essen verzichten musst.
Hier sind die stärksten, wirklich praxiserprobten Spartipps, die wir selbst schon genutzt haben:
1. Große Portionen teilen (spart sofort 30–50 %)
In vielen Diners, Burgerläden und BBQ-Restaurants reichen die Portionen problemlos für zwei Personen.
Besonders gut geeignet sind Burger mit Fries, Pasta, Sandwiches, Salate sowie Loaded Fries oder Nachos, die in vielen Restaurants problemlos für zwei Personen reichen.
💡 Tipp: „One entrée, two plates please“ – völlig normal, keiner schaut komisch.
2. Nutze Meal Deals, Tagesangebote & die berühmten Taco Tuesdays
Viele Restaurants haben feste Spartage, z. B.:
- Taco Tuesday: 1–2 $ pro Taco
- Wing Wednesday
- Burger Monday
- Happy Hour Snacks
Besonders in Florida, Kalifornien und den Südstaaten ist das Angebot riesig.
3. Apps von Restaurantketten vorher installieren (spart 10–70 %)
Viele bekannte Restaurantketten in den USA – darunter Subway, Dunkin’, McDonald’s, Chick-fil-A, Chipotle und Taco Bell – bieten über ihre eigenen Apps regelmäßig Rabatte und Aktionen an.
Dazu gehören unter anderem 2-für-1-Angebote, kostenlose Extras, Treuepunkte zum Einlösen sowie Rabatte für Neukunden.
Gesammelte Punkte aus Deutschland lassen sich dabei in vielen Fällen auch in den USA nutzen.
Aber:
Es gibt Restaurants, deren Apps auch vor Ort nicht zuverlässig funktionieren. Selbst dann, wenn du eine US-SIM nutzt, die GPS-Ortung aktiviert ist oder eine US-Adresse hinterlegt wurde.
Ein typisches Beispiel ist IHOP: Die App blockiert bei vielen Reisenden vollständig, teils sogar im Store-WLAN. Solche Einschränkungen sind bei internationalen Nutzern relativ verbreitet.
Mein Fazit:
Verlass dich nicht ausschließlich auf Apps, sondern betrachte sie als Bonus, wenn sie funktionieren. In der Praxis sind oft ganz andere Dinge zuverlässiger. Etwa Meal Deals direkt im Restaurant, Tagesangebote, Happy-Hour-Snacks oder Specials wie der Taco Tuesday, die auf Menüboards beworben werden.
4. Günstig einkaufen und Picknick machen
Supermärkte wie Walmart, Publix, Safeway & Albertsons haben preiswerte:
- Sandwiches
- Bowls
- Obst
- Salate
- warme Theken
Besonders praktisch ist das an Tagen mit vielen Fahrkilometern oder wechselnden Stopps, weil du flexibel bleibst und weniger Geld für spontane Restaurantbesuche ausgibst.
5. Kostenloses Wasser statt Softdrinks
In den USA bekommst du fast überall kostenloses Leitungswasser („Water without ice, please“).
Softdrinks sind die echten Preistreiber: 3–6 $ pro Person pro Mahlzeit. Dazu ist Wasser natürlich auch wesentlich gesünder.
6. Lunch statt Dinner
Viele Restaurants haben mittags kleinere Preise und auch etwas kleinere Portionen für exakt dieselben Gerichte.
👉 Einsparung: 20–40 %
7. Buffets: Preisunterschiede nach Tageszeit
Buffets können je nach Tageszeit einen deutlichen Preisunterschied haben. Besonders zur Mittagszeit liegen viele Angebote bei unter 20 Dollar pro Person, während identische oder sehr ähnliche Buffets am Abend deutlich teurer sind.
Der Hauptunterschied liegt meist weniger in der Auswahl als im Zeitfenster: Abends sind Buffets stärker nachgefragt, entsprechend steigen die Preise. Wer mittags isst, bekommt häufig eine vergleichbare Auswahl zu einem spürbar niedrigeren Preis.
Für das Tagesbudget kann das sinnvoll sein, wenn du eine größere Mahlzeit bewusst auf den Mittag legst und den Abend einfacher gestaltest. So lässt sich ein Restaurantbesuch am Abend entweder ganz vermeiden oder deutlich kleiner halten.
>8. Special-Tipp aus deinen eigenen Reisen: Social Media Rabatte & Influencer Codes
Einige Restaurants und Anbieter veröffentlichen kurzfristige Rabatte direkt über ihre Social-Media-Kanäle. Das betrifft vor allem lokale Accounts rund um Essen, Touren und Attraktionen, die tagesaktuelle Angebote oder begrenzte Aktionen teilen.
Solche Hinweise finden sich häufig bei regionalen Food-Accounts, Reiseprofilen einzelner Städte oder bei Videokanälen, die Touren und Aktivitäten vorstellen. Der Aufwand ist gering: Ein kurzer Blick vor dem Besuch reicht oft aus, um zu sehen, ob es aktuell einen Rabatt oder ein Sonderangebot gibt.
9. Las Vegas App-Deals: 2-für-1 Buffets & kostenlose Mahlzeiten mit myVEGAS & Co.
Die Apps myVEGAS und Pop! Slots sind kostenlose Spiel-Apps, über die sich aktuell in Las Vegas und New York nicht nur Hotelvorteile, sondern auch Rabatte für Essen freischalten lassen. Gesammelte Spielpunkte können gegen Gutscheine eingelöst werden, ohne dass echtes Geld eingesetzt werden muss.
Zu den häufigsten Essens-Rewards gehören 2-für-1-Buffets, kostenlose Drinks, Appetizer oder reduzierte Menüs in ausgewählten MGM-Restaurants. Das Angebot wechselt regelmäßig und ist zeitlich begrenzt.
Im Vergleich zu Hotelübernachtungen lassen sich Essensgutscheine deutlich schneller erspielen. Wer die Apps über einen längeren Zeitraum regelmäßig nutzt, erreicht in der Praxis oft innerhalb weniger Wochen genügend Punkte für mehrere 2-für-1-Deals.
Typische Einlösestellen sind unter anderem Buffets in Hotels wie Excalibur oder Luxor, aber auch kleinere Rewards wie Snacks, Appetizer oder Vergünstigungen in Cafés und Quick-Service-Restaurants.
Je nach Gutschein liegt die Ersparnis pro Mahlzeit häufig im Bereich von 15 bis 40 Dollar. Preislich lohnt sich die Einlösung vor allem zur Mittagszeit, da Buffets am Abend meist deutlich teurer sind.
10. Regionale Kostenunterschiede
Damit du die Kosten besser einschätzen kannst, findest du hier unsere eigenen Erfahrungswerte aus drei Reisen, aufgeteilt nach Region. Die Spanne zeigt, wie unterschiedlich Verpflegung in den USA ausfallen kann.
| Region | Verpflegung pro Tag (für 2 Personen) | Preis-Eindruck |
|---|---|---|
| Kalifornien | 70–100 $ | teuerste Region, vor allem an der Küste & LA |
| Südstaaten (NOLA – Panhandle – Mississippi) | 45–70 $ | sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis |
| Florida | 55–85 $ | große Spanne: Küste teuer, Inland günstiger |
Kalifornien ist erwartungsgemäß die teuerste Region, während die Südstaaten überraschend günstig sind. Florida liegt im Mittelfeld, schwankt aber je nach Küstenlage stark. Diese Unterschiede helfen dir, dein Tagesbudget realistischer zu planen und bewusst Geld zu sparen.

Aktivitäten & Eintrittspreise: Wo kannst du wirklich sparen?
Aktivitäten gehören zu den variablen Kosten, die dein Reisebudget am stärksten beeinflussen. Mal sind es 5 Dollar für einen Aussichtspunkt, mal 50 Dollar für ein Museum oder 150 Dollar für eine Tour. Der Vorteil: Genau hier kannst du am meisten sparen, wenn du weißt, wie du Preise clever vergleichst, kostenlose Alternativen findest oder Angebote richtig ausnutzt.
Damit du Eintrittspreise besser einschätzen kannst, findest du hier konkrete Ansätze, mit denen sich Kosten vergleichen, reduzieren oder gezielt einplanen lassen. Einfach alles, was dir in Kalifornien, den Südstaaten und Florida tatsächlich Geld gespart hat.
Viele der schönsten Erlebnisse kosten gar nichts – etwa Aussichtspunkte, Piers oder kostenlose Installationen wie die Seven Magic Mountains bei Las Vegas, Scenic Drives oder frei zugängliche historische Viertel.
Spart sofort 20–50 $ pro Tag.
12. Nutze günstige Wochentage & Free Days für Museen und Attraktionen
Viele Museen und Attraktionen arbeiten mit unterschiedlichen Preisstrukturen je nach Wochentag oder Uhrzeit. Dazu gehören feste kostenlose Tage, Zeitfenster mit freiwilligem Eintrittspreis („Pay what you wish“) oder reduzierte Preise an bestimmten Wochentagen.
Diese Informationen sind oft nicht prominent beworben, sondern finden sich eher im Kleingedruckten auf der offiziellen Website oder in den Zusatzinfos bei Google Maps. Ein kurzer Blick vor dem Besuch kann daher ausreichen, um Eintrittskosten deutlich zu senken.
13. Nationalparks
Da für internationale Besucher in vielen Nationalparks inzwischen zusätzliche Gebühren erhoben werden, kann der Parkbesuch einen spürbaren Anteil am Tagesbudget ausmachen. Für Touristen fällt neben den regulären Eintrittspreisen häufig ein zusätzlicher Aufschlag von rund 100 US-Dollar pro Person an.. Ein Spartipp liegt hier weniger im Vermeiden der Parks, sondern in der Planung: Wenn mehrere Nationalparks auf der Route liegen, sollten die aktuellen Touristenpreise vorab zusammen betrachtet werden. So lässt sich abschätzen, ob einzelne Eintrittsgebühren oder ein teurerer Jahrespass für internationale Besucher die bessere Kalkulationsgrundlage darstellen.
Wer diese Kosten bewusst einplant, vermeidet Überraschungen unterwegs und kann andere Tage gezielt günstiger gestalten – etwa durch kostenlose Aktivitäten oder reduzierte Ausgaben bei Verpflegung.
14. Vergleiche Tourpreise immer direkt mit der Original-Website
Bei geführten Touren und Attraktionen können die Preise je nach Buchungsweg deutlich variieren. Das betrifft unter anderem Airboat-Touren, Museen, Bootsausflüge oder Stadtrundfahrten. Plattformen (wie GetYourGuide) bieten zwar eine gute Übersicht, bilden aber nicht immer den günstigsten Preis ab.
Häufig liegt der Unterschied darin, dass Direktanbieter auf ihrer eigenen Website Sonderpreise, lokale Rabatte oder zeitlich begrenzte Angebote ausspielen, die auf Buchungsplattformen nicht erscheinen. Umgekehrt kann es vorkommen, dass Plattformen Kontingente mit reduzierten Preisen anbieten, etwa außerhalb der Hauptzeiten.
Ein Spartipp besteht daher darin, Preise kurz gegenzuprüfen: Die Original-Website des Anbieters und ein bis zwei Buchungsplattformen reichen in der Regel aus, um einen realistischen Vergleich zu bekommen. Dieser kleine Abgleich kann pro Tour einen spürbaren Unterschied machen, ohne zusätzlichen Planungsaufwand zu verursachen.
15. Schau nach Social-Media-Rabatten (Instagram, TikTok, YouTube)
Einige Touranbieter vergeben Preisnachlässe sehr kurzfristig, um Restplätze zu füllen. Diese Aktionen werden oft nicht über klassische Buchungsplattformen ausgespielt, sondern direkt über eigene Kanäle angekündigt.
Ein kurzer Check am Tag des Besuchs oder am Vorabend kann daher sinnvoll sein, insbesondere bei stark wetterabhängigen oder zeitgebundenen Aktivitäten.
16. myVEGAS & Pop! Slots nutzen
Die Apps myVEGAS und Pop! Slots lassen sich nicht nur für Rabatte bei Verpflegung einsetzen, sondern auch für ausgewählte Attraktionen und vereinzelt für Hotelübernachtungen. Der zugrunde liegende Mechanismus bleibt derselbe: erspielte Punkte können gegen zeitlich begrenzte Rewards eingelöst werden.
Für die Budgetplanung ist dabei entscheidend, welche Rewards realistisch verfügbar sind. Während Essensangebote meist schneller erreichbar sind, tauchen Attraktionen und Übernachtungen seltener auf und sind stärker kontingentabhängig.
17. Groupon Deals vor Ort prüfen
Groupon gibt es auch in den USA und zwar richtig gut.
Typische Rabatte 30–60 % für:
Bootstouren, Zoos, Minigolf, Führungen, Restaurants, Wellness.
Top Regionen: Florida, Nevada, Kalifornien, Louisiana.
18. Plane den Besuch teurer Attraktionen auf die günstigste Tageszeit
Bei vielen Attraktionen hängen die Preise stark von Tageszeit und Wochentag ab. Frühere Zeitfenster, Termine unter der Woche oder sogenannte Nebenzeiten sind häufig günstiger als stark nachgefragte Slots am Nachmittag oder am Wochenende.
Dieser Unterschied zeigt sich besonders bei zeitlich gebundenen Angeboten wie Museen mit festen Besuchsfenstern, Bootstouren oder geführten Erlebnissen. Wer bei der Planung nicht nur den Ort, sondern auch die Uhrzeit berücksichtigt, zahlt für das gleiche Erlebnis oft spürbar weniger.
Für die Budgetplanung bedeutet das: Wenn sich ein Besuch flexibel legen lässt, lohnt es sich, verschiedene Zeitfenster kurz zu vergleichen. Der Preisunterschied entsteht nicht durch die Attraktion selbst, sondern durch die Nachfrage – und genau hier lässt sich gezielt sparen.
19. Vergleiche Alternativorte – gleiche Attraktion, aber riesige Preisunterschiede
Bei vielen Attraktionen unterscheiden sich die Preise weniger durch das Erlebnis selbst als durch den Standort. Angebote in stark touristischen Zonen oder direkt an bekannten Highlights sind häufig teurer als vergleichbare Erlebnisse etwas außerhalb.
Das zeigt sich besonders bei geführten Touren und Naturerlebnissen. Anbieter in Randlagen oder angrenzenden Orten arbeiten oft mit niedrigeren Preisen, obwohl Dauer, Ablauf und Landschaft sehr ähnlich sind.
20. Budgetfreundliche Aktivitäten gezielt einplanen
Wenn du pro Tag mindestens eine kostenlose oder günstige Aktivität planst (z. B. Strand, Aussichtspunkt, Park, Rundgang), bleibt das Budget automatisch in Balance, selbst wenn später ein teureres Highlight dazukommt.
Maut, Parken & Benzin
Nach den Aktivitäten folgt jetzt der zweite große Kostenblock, der oft unterschätzt wird: Maut, Parken, Benzin und alles rund um den Mietwagen. Gerade hier kannst du mit ein bisschen Planung erstaunlich viel sparen, oft sogar täglich.
21. Umfahre Mautstraßen, wenn es sinnvoll ist
In vielen Regionen, besonders in Florida und Kalifornien, kannst du Mautrouten problemlos umgehen.
Das spart nicht nur Geld, sondern auch oft Nerven, weil mautfreie Strecken deutlich weniger befahren sind.
Google Maps zeigt dir mautfreie Alternativen automatisch an.
22. Prüfe vorab, ob dein Hotel kostenlose Parkplätze hat
Parkkosten liegen in Städten wie LA, Miami, San Francisco oder NOLA oft bei 20–45 $ pro Nacht.
Ein Hotel mit kostenlosem Parkplatz spart dir über die gesamte Reise schnell mehrere hundert Dollar.
23. Lass das Auto bewusst stehen, wenn Parken teurer wäre
Manchmal ist es günstiger, das Auto am Hotel zu lassen und stattdessen zu Fuß zu gehen, ein Fahrrad zu mieten oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren.
24. Vergleiche Parkhäuser vorab mit Apps wie ParkWhiz, SpotHero oder ParkMe
Parkpreise unterscheiden sich extrem.
Mit Park-Apps kannst du dir das günstigste Parkhaus aussuchen und oft bis zu 30–50 % sparen – besonders an Stränden, in Downtown-Gebieten und touristischen Zonen.
Beispiel aus Las Vegas:
Rund um die Fremont Street können die offiziellen Parkkosten bei zweistelligen Dollarbeträgen pro 30 Minuten liegen – selbst in Parkhäusern, die von außen gar nicht teuer wirken.
Solche „Touristenpreise“ findest du auch in Miami Beach, LA, San Francisco oder Orlando.
25. Wähle nur die Fahrzeugklasse, die du wirklich brauchst
Große SUVs sind bequem, aber nicht immer nötig.
Mit einer kleineren Limousine sparst du gleichzeitig Mietgebühren, Benzin und Parkgebühren.
26. Vergleiche Mietwagenpreise immer auf mindestens zwei Plattformen
Mietwagenpreise können je nach Buchungsplattform stark variieren. Ein Vergleich über mindestens zwei große Vergleichsportale ist daher sinnvoll, da nicht jede Plattform dieselben Fahrzeugklassen, Anbieter oder Aktionspreise listet. Preisunterschiede von mehreren hundert Euro über die gesamte Reisedauer sind dabei keine Seltenheit.
Ergänzend lohnt sich ein Blick auf zusätzliche Buchungswege, die im Alltag leicht übersehen werden. Dazu zählen unter anderem Arbeitgeber-Benefits oder Corporate-Programme, die ebenfalls Mietwagenkonditionen anbieten. Diese Tarife sind nicht immer günstiger, können aber im Einzelfall bessere Leistungen oder stabilere Preise enthalten.
Für die Planung bedeutet das: Neben klassischen Vergleichsportalen kann ein zusätzlicher Abgleich über vorhandene Benefits sinnvoll sein, um Preis und Leistung realistisch gegenüberzustellen.
27. Nutze GasBuddy, um die günstigsten Tankstellen zu finden
Die Benzinpreise schwanken in den USA nicht nur von Bundesstaat zu Bundesstaat, sondern oft auch innerhalb weniger Kilometer. Je nach Region, Verkehrslage und Nähe zu touristischen Zentren können die Unterschiede spürbar sein.
Eine bewusste Planung der Tankstopps hilft dabei, unnötig hohe Preise zu vermeiden. Apps wie GasBuddy zeigen aktuelle Preise entlang der Route oder in der näheren Umgebung und machen sichtbar, wo sich ein kurzer Umweg lohnt.
Gerade auf Roadtrips summieren sich kleine Preisunterschiede schnell. Wer nicht erst an der nächstgelegenen Tankstelle anhält, sondern Preise kurz vergleicht, hält die laufenden Kosten über die gesamte Strecke besser im Griff.
28. Nutze schöne Mautstraßen bewusst, wenn sie dir etwas bieten
Es gibt Mautstrecken, die ihren Preis wert sind. Z. B. die Card Sound Road in Florida.
Dort erwartet dich weniger Verkehr und eine schönere Strecke auf die Florida Keys.
Maut macht also Sinn, wenn du dafür ein entspannteres Erlebnis bekommst.
29. Achte bei der Mietwagenbuchung auf faire Mautregelungen
Manche Vermieter aktivieren teure Toll-Pakete automatisch.
Das kann schnell unnötig teuer werden.
Achte darauf, dass du keine täglichen Zusatzgebühren zahlst, Maut selbst online zahlen kannst oder oder gezielt mautfreie Strecken nutzt.
30. Vergiss nicht, Online-Mauten rechtzeitig nachzuzahlen
Einige Mautstellen funktionieren komplett ohne Schranke.
Du fährst einfach durch und zahlst später online zum normalen Tarif.
So vermeidest du Bußgelder und hältst alles stressfrei.
Kleine Spartipps, die oft den größten Unterschied machen
31. Nutze kostenlose Wasserrefills! Die USA sind darin überraschend großzügig
In Restaurants bekommst du kostenloses Leitungswasser und in vielen Fast-Food-Ketten gibt es sogar Free Refills. Auch in Visitor Centern, Nationalparks, Flughäfen und einigen Hotels findest du kostenlose Wasserspender.
Das spart dir schnell 5–15 Dollar pro Tag, wenn du nicht jedes Getränk einzeln kaufst.
32. Plane bewusst „günstige Tage“ ein
Wenn du weißt, dass du an einem Tag eine teure Aktivität hast (z. B. eine Bootstour, ein Freizeitpark oder ein Helikopterflug), kannst du den folgenden Tag bewusst günstig gestalten:
- kostenloser Strandtag
- Spaziergänge
- Aussichtspunkte
- Parks
- Märkte
Das gleicht teurere Erlebnisse aus und hält dein Budget automatisch im Rahmen.
33. Sammle Rabatte, bevor du losfliegst (Newsletter, Tourist Offices, Rabattseiten)
Viele Städte und Regionen haben:
- kostenlose Rabatthefte
- Willkommenscoupons
- Newsletter mit Promo-Codes
- lokale Tourist Offices, die vor Ort nochmal bessere Deals haben
Gerade in Florida, Kalifornien, Las Vegas, Louisiana und Texas lohnt sich das extrem.
Du musst nichts bezahlen, nur kurz abonnieren — und hast direkt Sparpotential in der Tasche.
Diese kleinen Spartipps wirken unscheinbar, aber sie summieren sich schnell. Wenn du sie unterwegs bewusst einsetzt, bleibt dein Tagesbudget stabil – selbst dann, wenn du dir zwischendurch ein besonderes Erlebnis gönnst.
Am Ende zeigt sich: Die variablen Kosten entscheiden darüber, wie teuer deine USA-Reise wirklich wird – und genau hier hast du den größten Einfluss. Mit ein wenig Planung, offenen Augen und den richtigen Spartipps kannst du jeden Tag entspannt genießen, ohne ständig auf Preise zu achten oder Abstriche bei den Erlebnissen zu machen.
Ob du nun günstig essen möchtest, Eintrittspreise reduzieren willst oder bewusst mautfreie Strecken fährst. Jede kleine Entscheidung hilft, dein Budget im Gleichgewicht zu halten. Und ganz nebenbei sorgt es dafür, dass du langsamer reist, bewusster auswählst und die wirklich schönen Momente deiner Reise viel mehr wahrnimmst.
Ich hoffe, diese Tipps helfen dir dabei, deine nächste USA-Reise unkompliziert, flexibel und vor allem stressfrei zu planen.
Happy Planning,
Susann
FAQ zu Spartipps für Verpflegung & Aktivitäten
Wie viel Geld brauche ich pro Tag für Essen in den USA?
Wenn du günstig isst, reichen 20–40 USD pro Person. Mit normalen Restaurantbesuchen 40–70 USD. Everything above = Komfortzone.
Welche Aktivitäten sind in den USA am teuersten?
Airboats, Freizeitparks, Bootstouren & geführte Touren. Nationalparks sind günstig (20–35 USD pro Park), ein Annual Pass lohnt sich ab 3 Parks.
Wie viel Benzin benötige ich bei einem Roadtrip?
Pro 2-3 Wochen Roadtrip liegen die Spritkosten meist bei 200–400 USD — abhängig von Strecke, Auto und Staat.
Sind die USA ohne Maut befahrbar?
Ja. Fast immer. Mit Ausnahme einzelner Brücken/Tunnel. Maut umfahren spart Geld und Verkehr.
Wie viel Bargeld sollte ich mitnehmen?
Max. 50–100 USD — du zahlst in den USA fast alles per Karte, selbst Parkuhren & Foodtrucks.
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